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3CCD
Ein 3CCD-Block mit einem Prisma, um das herum 3CCDs montiert sind.
Gleiche schematische Zeichnung eines dichroitischen Prismas, das das Licht in die drei verschiedenen Grundfarben aufteilt

3CCD ist eine Technik zum Aufzeichnen von Licht für Videos. Es verwendet drei ladungsgekoppelte Geräte (CCDs), jeweils für einen der drei Grundfarben, und ein dichroitisches Prisma dass es dafür das Licht in die richtige Wellenlänge zerlegt. Es wird in Kameras für Fotografie, Video und Telecine verwendet.

Ein Beispiel für die Aufspaltung von Licht in drei Farben mittels eines dichroitischen Prismas.

Im Vergleich zu 1CCD-Kameras haben 3CCD-Kameras eine bessere Bildqualität aufgrund höherer Auflösung und geringerem Rauschen. Aufgrund der getrennten Registrierung von Rot, Grün und Blau haben 3CCD-Kameras eine viel höhere Genauigkeit bei der Farbregistrierung. Dies liegt daran, dass fast alle 1CCD-Kameras a Bayer-Filter um ein Farbbild zu erhalten. Das funktioniert so: Alle Pixel enthalten nur ein Drittel aller Farbinformationen, und anschließend wird die Farbinformation jedes Pixels mit der seiner Nachbarn verglichen und angepasst.

Technik

Die Kombination der drei Sensoren kann unter anderem auf folgende Weise erreicht werden.

  • Composite-Sampling, bei dem die drei Sensoren perfekt aufeinander abgestimmt sind Farbartefakte wenn die Farbinformationen neu kombiniert werden.
  • Pixelshift, bei dem die drei Sensoren um ein halbes Pixel zueinander verschoben sind. Dadurch ist es möglich, nach Kombination der Signale der drei Sensoren eine höhere Auflösung zu erhalten. Dies kann horizontal erfolgen, um bei Kameras mit Standardauflösung eine höhere horizontale Auflösung zu erzielen, oder vertikales und horizontales Verschieben, um insgesamt eine höhere Auflösung zu erzielen.