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Alessandro Francesco Tommaso Manzoni (Mailand, 7. März 1785 - dort, 22. Mai 1873) war ein Italienisch Dichter und Romanschriftsteller aus der Zeit der Romantik. Sein Roman I Promessi Sposi (1824, niederländisch: Die Verlobte) zählt zu den Meisterwerken der Weltliteratur.
Biografie
Manzoni wurde am 7. März 1785 in Mailand als Sohn von Pietro Manzoni und Giulia Beccaria geboren. Großvater Cesare Beccaria ist ein bekannter Kriminologe, Jurist und Politiker. 1792 trennten sich seine Eltern und seine Mutter ging nach England und Paris. Manzoni bleibt noch einige Jahre in Italien, danach folgt er seiner Mutter 1805 nach Paris.
1808 heiratete er Henriette-Louise Blondel, die Tochter eines Schweizer Bankiers und evangelisch des Glaubens. Zwei Jahre später ändert Henriette-Louise ihren Glauben und wird katholisch. Sie starb 1833, gefolgt vom Tod einiger ihrer Kinder und Manzonis Mutter. Auch seine zweite Frau, Teresa Borri, die er 1837 heiratete, starb vor Manzoni. Zwei von Manzonis neun Kindern leben zu diesem Zeitpunkt noch.Am 6. Januar 1873 stürzt Manzoni mit dem Kopf auf die Stufen der Kirche San Fedele in Mailand. Nach fünfmonatiger Krankheit starb Manzoni am 22. Mai 1873.[1]
Hauptbücher und Gedichte
Questione della lingua
Alessandro Manzoni spielte eine wichtige Rolle in der sogenannten „Questione della lingua“. Sein Interesse an einer Landessprache entstand aus der Frustration, sich nicht mit anderen Italienern in anderen Gegenden Italiens verständigen zu können. Er beschäftigt sich zeitlebens mit der Sprachfrage und kam um 1840 zu der Auffassung, dass Florentinisch als Landessprache eingeführt werden sollte. Diese Wahl entstand aus einer persönlichen Vorliebe für das gesprochene Florentiner des 19. Jahrhunderts.[2]
Manzonis Ansichten wurden auch nach seinem Tod gefördert. Zu diesem Zeitpunkt war jedoch die Idee einer nationalen Identität und Sprache bereits bei der gebildeteren Generation gewachsen, die sich im Florentiner 14. Jahrhundert manifestierte. Diese Sprache war bereits in wirtschaftlich entwickelten Städten weit verbreitet und verbreitete sich so in ganz Italien.
Requiem
Der berühmte italienische Opernkomponist Giuseppe Verdic schrieb sein bekanntes zum ersten Todestag von Manzonis Messa da Requiem, deshalb auch wenn es Requiem pro Manzoni bezeichnet ist.

Alessandro Manzoni, gemalt von Giuseppe Moltenic
Externer Link
Quellen, Anmerkungen und/oder Verweise
- ↑"Alessandro Manzoni." Encyclopædia Britannica 2010. Encyclopædia Britannica Online. 15.04.2013
- ↑Moos, H. (2000). Sprache und italienische nationale Identität. In Bedani, G. & Haddock, B.A., Die Politik der italienischen nationalen Identität: eine multidisziplinäre Perspektive (S. 98-123). Cardiff: University of Wales Press.
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