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Arbed oder vollständig „Aciéries Réunies de Burbach-Eich-Dudelange“, war ein großer europäischer luxemburgischer Stahlkonzern, der heute Teil des Unternehmens ist ArcelorMittal.
Geschichte
1869 begann der Abbau der großen Eisenerzlagerstätte Fond-de-Gras am südwestlichen Stadtrand von Luxemburg. Vor allem von belgischen Unternehmern wurden Bergwerke errichtet und die Dörfer im Korntal verwandelten sich in Arbeiterviertel. Eine neu gebaute Eisenbahn transportierte die Erze an die französische Grenze. In der Umgebung schossen die Hochöfen wie Pilze in die Höhe. Norbert Metz, der Bruder des Industriepioniers August, baute vor allem in Esch ein neues Eisenwerk. Der Boom wurde weiter beschleunigt, als 1879 ein besseres Verfahren zur Herstellung von Stahl aus dem phosphorreichen Minette-Erz im Süden Luxemburgs und Lothringens patentiert wurde.
Der erste Lizenznehmer für die Gilchrist-Thomas-Konverter auf dem Kontinent war Norbert Metz. Der Koks für die luxemburgischen Hochöfen stammte größtenteils aus Deutschland und umgekehrt gingen Eisen und Stahl zur Weiterverarbeitung ins Ruhrgebiet. Nach der Jahrhundertwende entstand in Esch-Belval die erste „integrierte“ Fabrik mit Hochofen, Stahlwerk und Walzwerk. 1911 fusionierte die Unternehmensgruppe von Norbert Metz mit einem anderen luxemburgischen Stahlhersteller zur „Aciéries Réunies de Burbach-Eich-Dudelange“, abgekürzt „Arbed“. Arbed möbliert GentSIDMAR auf.
Arbed fusioniert mit Usinor bis um Arcelor und ist jetzt Teil des Unternehmens ArcelorMittal, der größte Produzent von Stahl Welt mit einer Produktion von 109,7 Millionen Tonnen Stahl pro Jahr. Das Unternehmen entstand im Jahr 2006 aus einer Fusion zwischen Arcelor und Mittal-Stahl. Der Sitz der neuen Kombination ist Luxemburg.
Übersicht der Fusionspartner
- Arcelor
- Mittal-Stahl
Externer Link
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