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Auguste Manche | ||||
| persönliche Daten | ||||
| Vollständiger Name | August Adrianus Marie (Auguste) Manche | |||
| Geboren | 's-Hertogenbosch, 29. November 1916 | |||
| Verstorben | Kapfenstein, 3. August 2000 | |||
| Geburtsland | Die Niederlande | |||
| Beruf(e) | Bildhauer | |||
| RKD-Profil | ||||
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August Adrianus Marie (Auguste) Manche ('s-Hertogenbosch, 29. November1916 – Kapfenstein, 3. August2000) war ein Holländer Bildhauer.[1] Er ist auch aufgeführt als Gus Manche.
Leben und Arbeiten
Auguste Manche war ein Sohn des Malers Louis Emile Manche sen. (1886-1973) und Adriana Maria van Nispen (1887-1978) und ein jüngerer Bruder des Bildhauers Lou Manche. Manche war in seinen frühen Jahren als Maler in der Werkstatt seines Vaters tätig und bearbeitete Geröll und Mergel zu Figuren. Ab dem 18. Lebensjahr erhielt er Zeichenunterricht an der Handwerksschule. In der zweiten Hälfte der dreißiger Jahre besuchte er kurz die Antwerpener Akademie und wurde unterrichtet von Gijs Jacobs van den Hof an der Arnheimer Akademie der Kunstübung der Gesellschaft. Er hat beide Studiengänge nicht abgeschlossen und als Bildhauer war er weitgehend selbst erlernt.[2]
- Kriegsjahre
Während ihres Studiums in Antwerpen war Manche bei der Verband Dietsche Nationalsolidaristen. Zurück in den Niederlanden wurden er und eine Reihe von Familienmitgliedern Mitglieder der NS B. Auguste und sein jüngerer Bruder Gérard waren resp. Sturmmann und Rottenführer Bei der SS und beide kämpften bei der Ostfrontwo Gérard getötet wurde.[3] Bruder Lou gestaltete Plakate für die Nationalsozialisten Abteilung für öffentliche Information und Kunst (DVRK) und war Kommandant des Kommandanten Resilienz-Abteilung in Nimwegen. Während einer Beurlaubung in Nijmegen 1943 heiratete Auguste Petra Bartelds, die Ehe wurde vom NSB-Bürgermeister gefeiert Marius van Lokhorst.[4] Im selben Jahr fertigte er ein Namensschild für das Büro der DVRK in Den Haag an. Lou wurde nach dem Zweiter Weltkrieg interniert, ob das auch Auguste passiert ist, ist nicht klar. Durch seine Teilnahme anseltsamer Militärdienst“ verliert er automatisch seine niederländische Staatsangehörigkeit.
Ab 1947 machte Manche eine Karriere als Bildhauer in Arnheim.[5] Unter anderem fertigte er Menschenfiguren und christlich-religiöse Arbeiten für katholische Schulen und Kirchen an. Beispiele dafür sind das Kruzifix, die Marienstatue und der Kreuzweg, den er desinteressiert für die Die Rheinseite,[6] eine Kellerkirche in Arnheim (1955) und den bronzenen Kreuzweg, den er für die St. Walburgiskirche (1959). Er lehrte unter anderem Marga Carlier, Gerry Dobbelaer, Rien Prinsen und Tineke Willemse-Steen.[1]
In den 1990er Jahren zog Auguste Manche mit seiner Frau nach Kapfenstein, Österreich.[7] Dort starb er im Jahr 2000 im Alter von 83 Jahren.
Arbeiten (Auswahl)
- ca. 1937: Entwurf eines Kruzifixes, das bis in die 1950er Jahre von der Firma Witwe J.R. van Rossum in Utrecht.
- 1943: Namensschild des Department of Public Information and the Arts in Den Haag
- ca. 1946 Grabstein für Henk Ruijter, Sekretär des Bauern- und Gärtnerverbandes der Erzdiözese, auf dem Friedhof Moskaua, Arnheim. Auf dem Grabstein steht der Heilige Isidor, nach dem Vorbild des Steins wurde ab 1947 eine Isidor-Kachel an die ABTB-Mitglieder verteilt.[8]
- 1950: Marienstatue vor der Kapelle der St.-Nikolaus-Stiftung in Denekamp
- 1952: Entlastung für die Boerenleenbank in Someren.
- 1953: Fassadenrelief für die St. Isidore-Kapelle am 'Ons Erf' in Berg und Tal.
- 1954: Maria, Mittlerin aller Gnade, Sgrafitto für die landwirtschaftliche Hauswirtschaftsschule R.K. in Elst.
- 1954: Heiliger Antonius, Statue für die Kirche des Heiligen Antonius von Padua im Ede.
- 1954: Statue eines Sitzenden Tijl Ulenspiegel, für eine Schule in der Schule Borculo. Später in die Nähe des Rathauses gezogen, aktueller Aufenthaltsort unbekannt.
- 1955: Kruzifix vor dem Hauptaltar, eine Marienstatue, Mittlerin aller Gnade und ein Wegkreuz vor der unterirdischen Kirche Die Rheinseite beim Ridderstaat in Arnheim.
- 1955: Fassadenrelief für die Hauswirtschaftsschule R.K. in Klazienaveen.
- 1956: Madonna mit Kind vor dem R.K.-Krankenhaus in Almelo.
- 1957: Mosaikrelief für die Hauswirtschaftsschule in Coevorden.
- 1957: Der barmherzige Samariter, Fassadenrelief über dem Eingang des Apartmentkomplexes in der Luttenbergstraat in Zwolle. Ursprünglich an der Fassade einer Schwesterwohnung an derselben Stelle platziert.[9]
- 1957-1958: Dekorative Dekorationen und eine Reihe von Wandmalereien für das Scala-Kino in der Burchtstraat in Nijmegen. Ein Pierrot-Plastik wurde in die Kandinsky College.[10]
- 1959: Vier Jahreszeiten, Hertogstraat in Eindhoven.
- 1959: Kreuzweg vor der Sint-Walburgiskerk in Arnheim. Die 14 Bronzetableaus wurden von der Firma Joost in Arnheim gegossen.
- 1960: Ballmädchen, 's-Heerenberg
- 1963: Frühlingsbote, Fassadenrelief, Venray. Ein Geschenk der Bevölkerung an die belgischen Barmherzigen Schwestern anlässlich des 50-jährigen Bestehens ihrer psychiatrischen Einrichtung für Frauen im Jahr 1961.
- 1964: Bild für das Hauptquartier der Provinzielles Elektrizitätswerk in Nordbrabant (PNEM) in Den Bosch anlässlich seines 50-jährigen Bestehens.
- 1965: Entwurfsst. Walburgisbrunnen für Arnheim
- 1966: Mann und Frau zeigen auf die Sonne, steht seit 2009 im Park West, Emmeloord.[7]
- 1966: Bremer Stadtmusikanten, Fassadenrelief an der Zwanebloemlaan in Arnheim.
- 1969: Vier Tauben, Statue im Rathaus von Druten. Die Tauben symbolisieren die Dörfer von Druten, affferden, geschwollen und Liebe.[11]
- 1970: Schild, Kruzifix auf dem Moskauer Friedhof, Arnheim.
- 1979: der wilde mann im Häuser, in Erinnerung an die Belagerung und Entlastung von Huissen.
- 19??: Mädchen mit Tamburin, Paganini-Straße, Zevenaar.
- 19??: Turner, Beethovenlaan, Zevenaar.
- 1994: Statue von Tijl Uilenspiegel mit Spiegel, Heumenseweg, alverna. 1959 stellte Manche einen ersten Tijl für die katholische Knabenschule her, der zehn Jahre später gestohlen wurde. 1994 machte er eine neue Version.
Bilder
Vier Jahreszeiten (1959), Eindhoven
_van_Auguste_Manche.jpg/170px-Venray_-_Lentebode_(1963)_van_Auguste_Manche.jpg)
Frühlingsbote (1963), Venray

Wildeman (1979), Hütten
Quellen, Anmerkungen und/oder Verweise
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