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| Stabile Kristallstrukturen in Stahl | ||
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Austenit ist eine Struktur von Stahl (Eisen) wobei die Atome nach kubisch flächenzentriert Atomgitter gestapelt. Dieses Gefüge tritt erst bei unlegierten Stählen oberhalb einer Temperatur von 727 °C auf (Bereich 05 in der Tabelle).
In Austenit maximal 2,11 % Kohlenstoff lösen; diese maximale Kohlenstoffmenge kann erst bei einer Temperatur von 1148°C gelöst werden.
Wenn Austenit mit mehr als 0,02% Kohlenstoff auf unter 727 °C abgekühlt wird, führt eine schnelle Abkühlung (in der Größenordnung von etwa 200-400 Grad pro Sekunde) zu Martensit und mit langsamer Abkühlung perlit (eine Komposition bestehend aus Ferrit und Zementit).
Austenit ist mikroskopisch schlecht für Ferrit unterscheidbar, zeigt aber Ferrit Ferrimagnetismus und Austenit ist paramagnetisch, allgemein als „nicht magnetisch“ bezeichnet.
Austenit hat einen höheren Duktilität aber eine geringere Härte als Ferrit oder Martensit. Dies folgt aus dem Kristallgitter.
Legierungselemente haben einen Einfluss. Nickel stabilisiert den Austenit. Chrom andererseits stabilisiert Ferrit oder Martensit. Daher existiert (austenitisch) rostfreier Stahl nicht nur aus Chrom, sondern auch aus Nickel.
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