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Österreichdactylus cristatus ist ein Flugsaurier gehört zu Caelidracons dass während der späten Trias lebte im Bereich der Gegenwart Österreich.
Finden und benennen
Die Art wurde 2002 von 2002 benannt Fabio Marco Dalla Vecchia und andere Der Gattungsname bezieht sich auf Österreich, Österreich in dem Latein, und verbinde es mit dem Suffix Daktylus, latinisiert Klassisches Griechisch für "Finger" das da Pterodaktylus gemeinsam mit den Namen der Flugsaurier. Der spezifische Name bedeutet im Lateinischen "mit einem Kamm", ein Hinweis auf den Kamm auf dem Schädel.
Es ist Tirol in einer verlassenen Minenbiene Ankerschlag fand es Fossil aus der Seefelder Formation der Mitte norian (alaunien), HolotypSMNS 56342, besteht aus einer einzigen Platte mit einem partiellen und abgeflachten Skelett auf der Oberseite. Die Gegenplatte ist zusammen mit einem Teil des Knochens verloren gegangen. Vorhanden sind der Schädel, die Mandibeln, die meisten Wirbel und Teile des Schultergürtels, des Beckens, des Schwanzes sowie der Vorder- und Hinterbeine.
2009 wurde ein zweites Exemplar aus Italien beschrieben, das Exemplar SC 332466. Es besteht aus einem Schädel mit der vorderen Hälfte des postkraniellen Skeletts.
Beschreibung
Der 110 Millimeter lange Schädel verjüngt sich spitz zu und trägt einen zentralen Kamm, der am Hinterkopf beginnt und dessen erhaltene Überreste bis zu zwanzig Millimeter höher zur Schnauze reichen. Das Fossil ist jedoch beschädigt und die genaue Form und Höhe des Kamms kann nicht bestimmt werden. Die dreieckigen Nasenlöcher bilden die größte Öffnung im Schädel. Die ebenfalls dreieckigen fenestra antorbitalis ist kleiner als die Augenhöhle. Die Zähne sind unterschiedlich geformt, also heterodont. Die kleineren haben drei Zinken. Nur im Oberkiefer sind Zähne mit einer einzigen Spitze. Sie sind viel länger, zehn Millimeter, und sind in verschiedene Richtungen leicht beabstandet. An der Vorderseite des Mauls befinden sich fünf hintereinander pro Kiefer, anscheinend um Beute zu greifen. Weiter hinten wechseln sich lange Zähne mit kleineren ab, die offenbar dazu dienen, die Beute auseinander zu ziehen. Die Zahl der kleinen Zähne im Oberkiefer beträgt mindestens siebzehn, kann aber auch bis zu 25 betragen. Die Zahl der langen Zähne betrug sechs oder sieben. Somit können beide Oberkiefer zusammen 74 Zähne getragen haben. Die Zahl im Unterkiefer lässt sich nicht genau bestimmen. Die Flügelspannweite beträgt etwa 120 Zentimeter. Die verlängerten Schwanzwirbel tragen keine Stacheln, um den Schwanz zu versteifen. Der hintere erhaltene Kreuzbeinwirbel ist der achtzehnte.
Phylogenie
Aus Gründen der Vorsicht beschränkten sich die Deskriptoren 2002 auf die Zuordnung Österreichdaktylus zu einem Flugsaurier incertae sedis, aber schon im Folgejahr, wegen neuer kladistisch Analysen, zusammen mit Campylognathoides und Eudimorphodon in einem KladeCampylognathoididae zusammengeführt. Es wurde sogar vorgeschlagen, dass Österreichdaktylus ist ein Synonym von Eudimorphodon. Weitere Analysen von Alexander Kellner weisen jedoch auf eine Beziehung zu Preondaktylus, oder sogar, laut einer Veröffentlichung von Dalla Vecchia aus dem Jahr 2009, nach dem zweiten vollständigeren Exemplar, SC 332466, eine Position unter dieser Form im Stammbaum, als der basalste bekannte Pterosaurier.
Eine Studie aus dem Jahr 2015 ergab das folgende Kladogramm.
| Eopterosaurier |
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Literatur
- Dalla Vecchia, Fabio Marco; Wild, Rupert; Hopf, Hagen & Reitner, Joachim, 2002, "Ein crested rhamphorhynchid pterosaur from the Late Trias of Austria", Zeitschrift für Wirbeltierpaläontologie, 22 (1): 196-199
- Fabio M. Dalla Vecchia, 2009, "Das erste italienische Exemplar von Österreichdactylus cristatus (Diapsida, Pterosauria) aus der Norian (Obertrias) der Karnischen Voralpen", Rivista Italiana di Paleontologiea und Stratigrafia115: 291-304