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Averbode
verboten
Untergemeinde in BelgienFlagge von Belgien
Averbode (Belgien)
verboten
Ort
RegionFlagge Flämische RegionFlandern
ProvinzFlagge Flämisch-BrabantFlämisch-Brabant
GemeindeScherpenheuvel-Zichem
Zusammenschluss1977
Koordinaten51° 2′ N, 4° 59′ O
Andere
Postleitzahl3271
Vorwahl013
Detailkarte
Averbode (Flämisch-Brabant)
verboten
Portal  Portalsymbol  Belgien

verboten ist ein Untergemeinde von Scherpenheuvel-Zichem in der belgischen Provinz Flämisch-Brabant. Der Dialektname für Averbode ist "Eiverbeu". Von 1928 bis 1977 war Averbode eine selbständige Gemeinde. Geographisch und sprachlich gehört Averbode zu den Zuiderkempen.

Geschichte

In unmittelbarer Nähe des Abtei von Averbode, 1134 gegründet, war jahrhundertelang kaum bewohnt. Erst im letzten Viertel des 19. Jahrhunderts wurde der gleichnamige Weiler, manchmal auch Everbode und Den Haak genannt, erwähnt.

Die Gründung der Bruderschaft Unserer Lieben Frau vom Heiligsten Herzen im Jahr 1877 verlieh der Abtei als Wallfahrtsort nationalen Ruhm. Entlang der bisher kaum erschlossenen Westelsebaan entstanden Café-Restaurants, Hotels, ein Souvenirladen und andere Geschäfte. Ab 1900 wurde der neue Stadtteil, informell Het Faubourg getauft, von der Dampfstraßenbahn Zichem-Turnhout bedient.

Die Ankunft von a Druck und Veröffentlichung, ein Nebenprodukt der Bruderschaft, ließ die Bevölkerung schnell wachsen. Es entstanden Schulen, Genossenschaften (Molkerei, Sägewerk, Stromverteilung) und Vereine, wie die von Ernest Claes verewigte Fanfare De Sint-Jansvrienden. Nach und nach reifte der Plan für eine eigenständige Gemeinde Averbode. Es dauerte bis 1928, bis sich der Weiler von den Gemeinden löste Testen und Zichem.

demografische Merkmale

Demografische Entwicklung

  • Quelle: NIS; Anmerkung: 1930 bis 1970 = Volkszählungen; 1929, 1976=Bevölkerung am 31. Dezember
  • 1928: Gründung der Gemeinde Averbode aus den Gemeinden Testen (4 km² mit 500 Einwohnern) und Zichem (5 km² mit 1100 Einwohnern)

Sehenswürdigkeiten

Die Abtei, die außerhalb des Dorfzentrums liegt, dominiert das Gebiet. Auf dem Prins de Merodelaan wurde 1978 nach einem Entwurf von Luc De Boe eine zeitgenössische Pfarrkirche errichtet.

In der Nähe der Abtei befinden sich die Maria-Park (1936-1960), die neugotische Krönungskapelle (1912) und die Heilig-Kreuz-Kapelle (1844), im Volksmund 't Zwart Kapelleke genannt.

Averbode ist von zwei Naturschutzgebieten umgeben: Averbode Bos & Heide im Norden und die Demer Hosen im Süden.

Sport

  • Volleyball-Club VC Averbode spielte mehrere Saisons auf höchstem nationalen Niveau und spielte mehrmals in Europa
  • Fußballverein Everbeur Sport Averbode spielte ein Dutzend Staffeln in der nationalen Serie.

Wissenswertes

  • Die Gasse mit Eishändlern wird im Volksmund auch Lekdreef genannt.
  • Zusammen mit Haasrode, die ebenfalls 1928 unabhängig wurde, war Averbode jahrzehntelang die jüngste Gemeinde Belgiens.
  • Johannes der Täufer ist der Schutzpatronin von Averbode. Im Ratssaal des ehemaligen Rathauses befindet sich ein Gemälde mit dem Heiligen Johannes.
  • Über den Galgenberg, der vor 1950 in der Nähe der Galgenbergstraat (früher: Diestsestraat) lag, heißt es, dass vor langer Zeit Knochen gefunden und Menschen gehängt wurden.

Galerie