WikiDer > Bench Race Modell
Es Couch Race-Modell ist der Name für den — für niederländische Verhältnisse — revolutionären Ansatz, bei dem eine Gruppe talentierter Volleyballspieler sich voll und ganz dem Erreichen des höchsten erreichbaren Niveaus in ihrem Sport verschrieben hat. Die Volleyballmannschaft spielte nicht einmal im nationalen Wettbewerb, sondern trainierte ausschließlich für internationale Wettbewerbe. Der Gründer dieses Modells war Volleyballtrainer volleyball Arie Selinger.[1]
Der Ansatz führte zum Erreichen von olympischem Silber in Barcelona 1992 und Gold in Atlanta 1996.
Der Name leitet sich von der bankrashal, eine Sporthalle auf der östlichen Hemisphäre (das ist ein Straßenname) in Amstelveen. Diese Halle war die Heimat von Martinus, einem der schwimmenden Volleyballvereine in dieser Gegend. Der Name 'Bankrasmodel' ist zum Synonym für das kompromisslose Streben nach einem hohen (sportlichen) Ziel geworden, gegebenenfalls unter Verzicht auf den (nicht als sinnvoll erachteten) nationalen Wettbewerb.
Teilnehmer am 'Bankrace-Modell'
Spieler:
- Peter Blange
- Rob Grabert
- Olof van der Meulen
- Jan Posthuma
- Avital Selinger
- Ronald Zoodsma
- Ron Wanderer
- Edwin Benne
- Martin Teffer
- Martin van der Horst
- Ron Boudrie
- Henk-Jan Held
- Pieter Jan Leeuwerink
- Patrick der Riese
- Marko-Uhr
- Arnold van Ree
- Bas van de Goor
Trainer:
- Arie Selinger (Trainer von 1986 bis 1989)
- Harry Brokking (Trainer von 1989 bis 1993)
Nach dem Gewinn des olympischen Silbers im Jahr 1992 entschieden sich einige Spieler für Volleyball bei ausländischen Wettbewerben, von denen insbesondere der italienische finanziell sehr attraktiv war. Das Bankras-Modell war nicht mehr gültig.
1996 wurden die Bemühungen bei den Spielen in Atlanta mit einer Goldmedaille belohnt.
Quellen, Anmerkungen und/oder Verweise
|