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Bep Stenger
Bep Stenger
Allgemeines
Geburtsdatum1922
SexFrau
GeburtsortTjimahi
Portal  Portalsymbol  Zweiter Weltkrieg

Bep Stenger wurde 1922 in . geboren Tjimahi auf Java (Niederländisch-Ostindien) und lebte später in Surabaya. Hier arbeitete sie bei der Rotes Kreuz. Sie engagierte sich im Widerstand gegen die Japanische Besatzung als ihr Vater, ein Offizier beim KNIL, in Kriegsgefangenschaft geriet.[1]

Widerstand

W. A. Meelhuysen, bekannt unter dem Decknamen Tahir, geführt vom Roten Kreuz Der Widerstand in den Bergen. Diese Organisation hieß Korsika und sollte die losen Widerstandseinheiten vereinen. Meelhuysen war auch ein Familienfreund von Stenger. Als Stenger nach der Besetzung durch die Japaner nicht mehr zur Schule gehen konnte Malang, trat sie dem Roten Kreuz als Freiwillige bei. Bep sammelte übrig gebliebene Armeekleidung und Waffen von Offiziersfrauen, die sie durch ihren Vater kannte.[2]

Der Widerstand blieb jedoch isoliert und die indonesische Bevölkerung machte nicht mit. Meelhuysen wurde verhaftet und beging am 22. Dezember 1942 im Gefängnis Selbstmord, um zu vermeiden, andere während der Folter zu verraten. Am Ende wurden viele Mitglieder festgenommen. Stenger auch.[3] Sie wurde am 13. März 1943 verhaftet. Ende 1943 erhielt sie ihr Urteil vor dem japanischen Militärgericht. Sie bekam zusammen mit Gody Meelhuysen, 10 Jahre Gefängnis und ihre männlichen Mitangeklagten wurden zum Tode verurteilt. Unter ihnen saß Flip Bernard, Fähre Pleyel, Bruno Berler und sechs weitere. Sie wurden am 31. Januar 1944 enthauptet. Stenger und Gody Meelhuysen kamen ins Frauengefängnis in Boeloe Semarang.[3]

Bersiap

Stenger blieb bis zur Kapitulation Japans am 15. August 1945 in Boeloe inhaftiert BersiapSie blieb hier bis Ende September 1945. Dann wurde sie befreit und fuhr mit dem Zug nach Surabaya, wo sie am 2. Oktober 1945 eintraf. Hier wurden Evakuierungsgruppen aufgenommen und britische Truppen untergebracht: britisch-indische Soldaten,Gurkas'. Während die Schlacht von SurabayaAm 10. November 1945 war Stenger noch in der Stadt. Während der Schlacht gelang Stenger zusammen mit einer Gruppe von Europäern die Flucht auf ein britisches Kriegsschiff. Dieses Schiff brachte sie nach Singapur. Nach dem Bersiap ging sie zu Sumatra.

Von 1948 bis 1950 lebte sie auf Sumatra. Nachdem ihre Ehe mit ihrem ersten Mann gescheitert war, ging sie 1950 in die Niederlande. Hier kam sie rein Fortschritte Leben.