WikiDer > Berglemming
| Berglemming IUCN-Status: Nicht bedroht[1] (2008) | |||||||||||||
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| Taxonomische Klassifikation | |||||||||||||
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| lemmus lemmus (Linné, 1758) Ursprüngliche Kombination Mus lemmus | |||||||||||||
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Das Berglemming (lemmus lemmus) ist ein Nagetier von der Familie Cricetidae. Der wissenschaftliche Name der Art wurde als Mus lemmus veröffentlicht 1758 von Carl von Linné.[2] Diese Art kommt nur in Skandinavien.
Eigenschaften
Berglemminge haben einen dicht behaarten, stämmigen Körper mit einem bunten Muster, das individuell variieren kann, jedoch immer in einem Muster von Schwarz, Gelb und Tan. Sie haben kleine Ohrmuscheln und einen kurzen Schwanz. Es wiegt bis zu 130 Gramm, ist 70 bis 155 mm lang und hat einen kleinen Schwanz von 10 bis 19 mm.
Lebensstil
Berglemminge sind typisch Nagetiere des tundra. Sie kommen auch in Bergen, oberhalb der Baumgrenze und in nahegelegenen Birken- und Kiefernwäldern vor. Sie fressen Gras, Seggen und Moos. Im Winter bauen Berglemminge komplizierte Tunnel unter dem Schnee, wo sie nach Nahrung suchen und Nester aus Moos und Gras bauen. Beim Auftauen werden diese Tunnel freigelegt. Im Sommer bauen sie Tunnel unter Felsen und Moos. Ihre natürlichen Feinde sind die Polarfuchs, Schneeeule und Wiesel.
Reproduktion
Im Frühjahr, wenn der Schnee noch nicht geschmolzen ist, beginnt die Paarungszeit. Nach einer Tragzeit von 16 bis 23 Tagen werden 2 bis 13 Junge geboren (durchschnittlich 5 bis 8). Der Berglemming hat 8 Nippel. Weibchen sind nach 14 Tagen geschlechtsreif, Männchen nach etwa 21 Tagen. Drei bis vier Wochen nach dem ersten Wurf kann ein Weibchen wieder gebären. Normalerweise hat ein Weibchen 6 Würfe pro Jahr. Lemminge können bis zu 2 Jahre alt werden.
Lemminge sind bekannt für ihre Populationsexplosionen. Bei einer kleinen Population sind es höchstens 3 bis 5 Tiere pro Hektar, aber nach einer Populationsexplosion kann die Zahl auf 330 Tiere pro Hektar steigen. Ein Jahr mit einer solchen Bevölkerungsexplosion wird als „Lemmingjahr“ bezeichnet. Lemmingjahre treten in einem 2- bis 4-Jahres-Zyklus auf. Nach einer Populationsexplosion beginnen die Tiere zu wandern. Berglemminge sind gute Schwimmer.
| Quellen, Anmerkungen und/oder Verweise |