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EIN Biozone ist eine Folge von Gesteinsschichtenabgesetzt in einer bestimmten Ära, die sich durch eine Besonderheit auszeichnet fossiler Inhalt und unterscheidet sich damit von dem Vorhergehenden und dem Folgenden. Biozonen basieren zum Beispiel normalerweise auf einer Fossilgruppe Ammoniten.
Eine Reihe solcher Zonen, die zeitlich aufeinander folgen, heißt a Biozonierung. An einem Ort können verschiedene Biozonen koexistieren, die jeweils auf einer eigenen Fossilgruppe basieren. Die Grenzen zwischen den Zonen einer Biozonierung müssen nicht den Grenzen einer Biozonierung entsprechen, die auf einer anderen Fossilgruppe basiert. Da jeder Pflanze- oder Tiergruppe eine eigene Entwicklung durchläuft, ist auch das unwahrscheinlich. Wenn dies bei einer oder mehreren verschiedenen Biozonen der Fall ist, besteht eine gute Chance, dass es Spalt vorhanden ist oder dass ein entscheidendes Ereignis (wie für die Kreide-Tertiär-Grenze).
Die wissenschaftliche Disziplin das sich mit der Erforschung von Biozonen beschäftigt, ist die Biostratigraphie.
Arten von Biozonen
In der Biostratigraphie werden verschiedene Arten von Biozonen unterschieden (die Namen sind in Englisch). In alphabetischer Reihenfolge:
- Acme-Zone, andere Namen Überflusszone, Spitzenzone, oder einfach Gipfel - Dieser Teil des Reichweitenzone (siehe unten) einer Art, bei der es sehr allgemein ist oder sogar eine Assoziation vollständig dominiert. Beinhaltet oft einen relativ kurzen Zeitraum.
- Montagezone, ebenfalls cenozone - EIN Biozone gekennzeichnet durch eine natürliche Gesellschaft (Ansammlung) von Arten, die sich von der Artengesellschaft benachbarter Arten unterscheidet Schichten. EIN Montagezone ist nach drei Arten (normalerweise der häufigsten) in der Gruppe benannt. Es ist jedoch nicht notwendig, dass diese beiden Namensarten tatsächlich vorhanden sind: solange die charakteristische Ansammlung vorhanden ist. Ein Beispiel ist das Zone von Mya arenaria und Hydrobia ulvae.
- Wettkampfbereichszone, ebenfalls: Überlappungszone oder Bereichsüberlappungszone - EIN Biozone wobei der letzte Teil des Verbreitungsgebiets einer Art mit dem ersten Teil des Verbreitungsgebiets einer anderen Art zusammenfällt. Die Basis der Zone wird somit durch das erste Vorkommen der einen Art und die Spitze durch das letzte Vorkommen der anderen Art definiert. Die Zone ist nach diesen beiden Arten benannt. EIN Wettkampfbereichszone sieht sehr nach a aus Oppel-Zone und wird von einigen Biostratigraphen als Synonym angesehen.
- Intervallzone, ebenfalls Biointervallzone - EIN Biozone die durch die Grenzen zweier charakteristischer benachbarter Biozonen gekennzeichnet ist. EIN Intervallzone wird also bestimmt durch die Obergrenze der vorhergehenden Biozone und die Untergrenze der Biozone, die auf der Intervallzone folgt. EIN Intervallzone ist nach den beiden angrenzenden Biozonen benannt: Intervallzone Biozone X/Biozone Y.
- Interzone - Eine Schicht, die durch die (fast) Abwesenheit von Fossilien, aus welchen Gründen auch immer, gekennzeichnet ist. So ein Fels wird fossiler Arm, fossilfrei oder steril genannt (englisch: unfruchtbar oder nichtfossilhaltig). Das Fehlen von Fossilien kann in erster Linie daran liegen, dass es keine Pflanzen und Tiere gab oder weil die Bedingungen für die Fossilienbildung ungünstig waren. Abwesenheit kann auch sekundär sein, weil zum Beispiel durch die Einwirkung von Säuren bodenbildende Prozesse der gesamte Kalk aus den Fossilien, der ursprünglich in der Schicht vorhanden war, wird gebildet Muscheln hat sich gelöst. EIN Zwischenzone wird ähnlich weiter behandelt wie a Intervallzone definiert, dh durch die vorhergehenden und nachfolgenden Biozonen.
- Oppel-Zone, ebenfalls Multifossile Reichweitenzone - Dies ist eine strengere Form des Montagezone. EIN Oppelzone besteht aus einer Auswahl von Arten, die mehr oder weniger Wettbewerber (siehe oben). Außerdem sind Anfang und Ende der Zone durch die mehr oder weniger gleichzeitigen ersten und letzten Auftritte der ausgewählten Arten gekennzeichnet. Im Übrigen sind alle Funktionen des Montagezone. Der Begriff Oppelzone wird nicht oft verwendet, aber das Konzept wird häufig in der Biostratigraphie verwendet. Die Zone ist nach dem deutschen Geologen benannt Albert Oppel (1831-1865).
- Teilbereichszone, ebenfalls Nahbereichszone - Dies ist der Bereich, in dem eine Art an einem bestimmten Ort vorkommt. Normalerweise ist dies nur ein Teil des gesamten fossilen Vorkommens dieser Art.
- Reichweitenzone, ebenfalls: Gesamtbereichszone - Der gesamte Zeitraum, in dem eine Art vorhanden ist. Das ist die Summe von allem Nahbereichszonen und es betrifft sowohl die vertikale (Zeit) als auch die horizontale (Geographie) Präsenz.
Die genannten Biozonen sind nicht in einer hierarchischen Position relativ zueinander, außer im Fall einer 'Supra'- oder 'Sub'-Zone. Diese Präfixe müssen angegeben werden. Eine Suprazone enthält mindestens zwei Zonen. Wenn es innerhalb einer Zone Zonen mit niedrigerem Rang gibt, dann handelt es sich um Unterzonen. Ein Beispiel dafür ist die Zone von Turritella triplicata und Yoldia semistriata die in zwei Unterzonen unterteilt ist.
Einige dieser verschiedenen Zonentypen (basierend auf derselben Fossilgruppe) können auch nebeneinander existieren. Zum Beispiel die Gipfelzone vom Typ Y kommen in der . vor Montagezone der Arten A und B.
Neben diesen Definitionen verschiedener Arten von Biozonen wird viel vom Auftauchen und Verschwinden von Arten Gebrauch gemacht. Hier wird unterschieden:
- Erster Auftritt - Der Punkt in einem geologischen Abschnitt, an dem eine Art zum ersten Mal auftritt. Oft abgekürzt mit: FAD (First Appearance Date)
- Letzte Aufführung - Der Punkt in einem geologischen Abschnitt, an dem eine Art zuletzt präsent ist. Oft abgekürzt mit: LAD (Last Appearance Date)
- Erste allgemeine Präsenz - Der Punkt in einem geologischen Abschnitt, an dem eine Art erstmals häufig vorkommt. Oft abgekürzt mit: FCAD (First Common Appearance Date)
- Letzte allgemeine Präsenz - Der Punkt in einem geologischen Abschnitt, an dem eine Art zuletzt häufig vorkommt. Oft abgekürzt mit: LCAD (Last Common Appearance Date).