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Verdammter Freitag | ||
| Platz | Belfast, Nordirland | |
| Datum | 21. Juli1972 | |
| Zeit | ca. 14.10 bis 15.30 | |
| Ziel | Infrastruktur | |
| Waffe(n) | Vor allem Autobomben | |
| Motiv | Festgefahrene Verhandlungen | |
| Töten | 9 | |
| verletzt | 190 | |
| Täter | IRA | |
Verdammter Freitag ist der Name, der sich auf die Bombenanschläge in bezieht Belfast am Freitag 21. Juli1972, im Auftrag der Irisch republikanische Armee (IRA). Mindestens zwanzig Bomben explodierten am Nachmittag innerhalb von etwa 80 Minuten. Bei den Angriffen wurden neun Menschen getötet und etwa 190 verletzt. Von den Toten waren zwei Soldaten und fünf Zivilisten.
Grund für die Angriffe waren die festgefahrenen Verhandlungen zwischen der IRA und der britischen Regierung. Seit Anfang Die Sorgen 1969 führte die IRA wegen der britischen Präsenz in mehrere Angriffe durch Nordirland. Die Bombenanschläge am Bloody Friday, die oft mit Autobomben durchgeführt wurden, zielten hauptsächlich auf die Infrastruktur. Die IRA behauptet, dass jeder Bombenanschlag am Bloody Friday mindestens 30 Minuten im Voraus gemeldet wurde, britische Sicherheitskräfte jedoch absichtlich einige Bomben nicht passiert haben. Die Briten berichten jedoch, dass aufgrund der vielen Bombendrohungen und auch gefälschten Meldungen nicht genügend Arbeitskräfte zur Verfügung standen.
Als Reaktion auf die Bombenanschläge haben die protestantischen Ulster Defense Association patrouilliert und Barrikaden errichtet. An Katholiken wurden Repressalien mit einigen Todesopfern verübt. Die britische Armee hatte 2.000 Soldaten beauftragt, verschiedene Häuser von IRA-Verdächtigen zu durchsuchen, in einigen Fällen in Schießereien zu geraten und mehrere von ihnen zu töten.
Dreißig Jahre später entschuldigte sich die IRA bei den Familien der toten Zivilisten sowie bei den verletzten Zivilisten.