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Brainstorming ist eine Kreativitätstechnik mit dem Ziel, schnell viele neue Ideen zu einem bestimmten Thema oder Thema zu generieren. Das Kennzeichen einer Brainstorming-Sitzung ist, dass das Werturteil der vorgeschlagenen Ideen verschoben wird, bis alle Ideen aufgezählt wurden.
Grundregeln
Die folgenden Grundregeln sollten beachtet werden;
- Keine Kritik. Es sollte keine Kritik an den vorgeschlagenen Ideen geben. Später im Prozess werden die aufgeführten Ideen kritisiert.
- Quantität beachten. Die Idee hinter dem Brainstorming-Prozess ist, dass es immer eine nützliche Idee gibt, wenn man so viele Ideen wie möglich auflistet.
- Wilde Ideen sind willkommen. Wilde Ideen können neue unerwartete Anwendungen eröffnen.
- 1 1=3. Durch die Kombination bestehender guter Ideen können noch bessere Ideen realisiert werden.
Prozess
Das Brainstorming findet in einer Brainstorming-Sitzung statt: einem Treffen, bei dem die Anwesenden sehr schnell versuchen, alles darzulegen, was ihnen in den Sinn kommt.
Der Prozess besteht aus den folgenden Phasen;
- Vorbereitung. Eine Gruppe, bestehend aus Laien und Spezialisten, von fünf bis fünfzehn Personen wird gebildet. Die Gruppe wird vor dem Brainstorming in das Problem und den Prozess eingeführt. Der Vorsitzende bereitet das erforderliche Verfahrensmaterial vor.
- Idee generieren. Unter der Leitung des Vorsitzenden werden Ideen gesammelt. Dies geschieht normalerweise auf aWhiteboard" oder ein "Flipchart“. Der Vorsitzende sorgt dafür, dass alle zu Wort kommen und Ideen nicht kritisiert werden. Diese Phase dauert in der Regel einige Stunden. Wichtig ist, dass in der Gruppe eine produktive und kreative entspannte Atmosphäre herrscht. Die Phase gliedert sich in der Regel in eine Divergenzphase (in der möglichst viele verschiedene lose Ideen vorgeschlagen werden) und eine Konvergenzphase (in der die losen Ideen zu zusammenhängenden Blöcken zusammengefasst werden).
- Zu bewerten. Nach der Ideenfindungsphase werden die Ideen systematisch bewertet. Dies kann sowohl von der Gruppe als auch von Spezialisten erreicht werden. Neben der Bewertung findet in vielen Fällen auch eine Priorisierung statt: Welche Ideencluster werden am besten zuerst aufgenommen.
Geschichte
1953 ist Brainstorming in seinem Buch Angewandte Vorstellungskraft erstmals erwähnt von Alex F. Osborn. Osborn basierte seine Ideen auf der 400 Jahre alten indischen Prai-Barshana-Technik (entwickelt von hinduistischen Gelehrten), "das Gehirn zu benutzen, um ein Problem zu stürmen".
Kritik
Untersuchungen haben gezeigt, dass Brainstorming in einer Gruppe nicht immer wirksam:
- Weniger durchsetzungsfähige Teilnehmer werden von anderen Teilnehmern zurückgehalten.
- Die Teilnehmer können ihre eigenen Ideen vergessen, wenn andere Vorschläge diskutiert werden.
- Die eigenen Ideen können für die Teilnehmer weniger wichtig sein, wodurch gute Ideen verloren gehen.
Andere Formen der Zusammenarbeit, zB individuelle (vorbereitende) Sitzungen mit gegenseitigem Feedback, können eher empfohlen werden. Auch die Technik Gehirn schreiben hilft, die Nachteile des Brainstormings zu überwinden, ohne die Vorteile zu verlieren.
Siehe auch
Quellen, Anmerkungen und/oder Verweise
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