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Burschenschaft

Burschenschaften sind traditionell DeutscheStudentenvereinigungen.

Der Name kommt von Bursche, welcher Junge oder Schüler meint. Die Burschenschaften haben ihren Ursprung in der Urburschenschaft von Jena von 1815, die auf Liberale und patriotisch Ideen. Nach 1820 wurden die Burschenschaften in den Fürstentümern zunehmend unterdrückt.

Der Begriff „Burschenschaft“ wird heute teilweise von sehr unterschiedlichen Studentenvereinigungen verwendet.

Obwohl etwa 300 der 1.500 bis 2.200 Studentenvereinigungen in der Deutsche Sprachraum "Burschenschaft" wird der Begriff in der Öffentlichkeit oft fälschlicherweise als Sammelbezeichnung für alle Studierendenvereine verwendet. Die meisten Studentenvereinigungen, die dies nicht tun Burschenschaft haben historisch keine Verbindung mit dem Burschenschaften und haben eine ganz andere Organisation.

Insbesondere einige Mitglieder des größten Dachverbandes der Burschenschaften (Dacheindeckung), das Deutsche Burschenschaft aus historischen Gründen eine politische Wirkung haben. Traditionell orientierte Studentenvereinigungen gelten daher heute im deutschsprachigen Raum in der öffentlichen Meinung – und das nicht immer zu Unrecht[1][2] - wenn politisches Recht bis um Äußerst richtig, oft zu ihrem Entsetzen. So will beispielsweise das Corps (älteste Form studentischer Vereine) ausdrücklich nicht zu den Burschenschaften gezählt werden.

Siehe auch

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