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Busen

Busse ist einer der beiden Implementierungsmodi von Judo wie sie in den Niederlanden praktiziert werden und für die Dan-Prüfungen verwendet werden können. Die andere Implementierungsmethode ist Kodokan. Der Unterschied in beiden Ausführungsarten zeigt sich vor allem bei der Ausführung der kata.

Busen-Kennlinie (Ausführungsmethode)

Hinsichtlich der Art der Umsetzung steht beim Busen im Vordergrund, dass die Technik so umgesetzt wird, dass sie maximal effektiv ist. Dabei werden Kraft und Geschwindigkeit des uke (Gegner) maximiert. Der Unterschied zwischen den Ausführungsarten Busen und Kodokan spiegelt sich in kleinen Details in der Ausführung wider.

Geschichte

Busen kommt aus der Zeit, als Jigoro Kano war noch am Leben und er entwickelte die Kata bis zur Perfektion.[1] Nach dem Zweiten Weltkrieg, 1946, AllgemeinesDouglas MacArthur, war die Kampfkunst in Japan für mehrere Jahre verboten.[2] Nach der Aufhebung dieses Verbots Sensei engagiert sich für die Kodokan-Schule. Dies lag unter anderem daran, dass die Ausführungsmethode von Kodokan eine kinematische Theorie ist und sich daher weniger für den Einsatz als Kampfsport eignet. Dies, verbunden mit der Tatsache, dass die Kodokan-Ausführungsform in Kata-Wettkämpfen vorgeschrieben ist, führte dazu, dass die Busen-Ausführungsform nur wenige Anhänger hat und die Kodokan-Ausführungsform weltweit dominant ist.

Busse in den Niederlanden

Die Niederlande sind eines der wenigen Länder, in denen die Busen-Implementierung in relativ großem Umfang praktiziert wird und offiziell bei Tanzprüfungen angewendet werden kann. Dies ist die sogenannte zweigleisige Politik. Diese relative Popularität hat ihren Ursprung in den 1950er Jahren, als Michigami Haku Sensei - das kam von Budosenmon (Busen) - kam in die Niederlande, um Judo-Wissen zu verbreiten. Von 1955 bis 1968 war er technischer Direktor des Niederländischen Judo und Jiu-Jitsu Bond (NJJB)[3] und hatte damit einen großen Einfluss auf die technische Judopolitik in den Niederlanden. Auch die Bereitstellung von Chris de Korte und Edgar Kruyning als Behörden im Bereich Busen Judokata sorgen dafür, dass in den Niederlanden viel Wissen über Busen verfügbar ist.