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Cable One
Kabel eins
Vollständiger NameCable Music Europe Ltd.
Starten8. Februar 1988
Ende30. September 1989
Sendegebiet
LandDie Niederlande
SendegebietOffiziell ganz Europa, aber eigentlich nur die Niederlande
Frequenzen (FM)Kabel und Satellit
Portal  Portalsymbol  Medien

Kabel eins war der erste Werbespot Radiosender die in den Niederlanden empfangen werden könnte. Berühmt djFotos vom Bahnhof waren Tom Mulder, Irlands Gewächshaus und Linda de Mol. Da in den Niederlanden bis 1992 kommerzielles Radio verboten war, sendete Cable One über das sogenannte U-Bogen-Konstruktion. Der Richter verbot jedoch, wie Cable One dies tat, und zwang den Sender, die Ausstrahlung nach anderthalb Jahren einzustellen.

Geschichte

Nach dem Ende der Seekanalperiode Am 31. August 1974 konzentrierte sich das niederländische Hörerpublikum hauptsächlich auf die öffentlich-rechtlichen Radiosender. Kommerzielles Radio und Fernsehen war in den Niederlanden noch nicht erlaubt. Auch in den Niederlanden hatte der flämische Sender Radio Mi Amigo (1974-1979) zusammen mit Radio Caroline auf einem Funkschiff vor der britischen Küste großen Einfluss. Der niederländische Offshore-Radiosender Radio Monique, der seit 1984 ebenfalls in Kombination mit Radio Caroline von einem Radioschiff vor der britischen Küste sendete, hatte nicht mehr den Erfolg, den Veronica und die Nordsee einst gekannt hatten. Der niederländische Hörer und vor allem die neuen Teenager hatten sich definitiv für FM-Qualität gegenüber der altmodischen Mittelwelle entschieden, auf der die Seesender senden! Ende der 1980er Jahre war die Ära des maritimen Rundfunks endgültig vorbei. Damals war eine sogenannte „U-Turn-Konstruktion“ erdacht worden, um kommerziellen Rundfunk in den Niederlanden realisieren zu können. Der Punkt hier war, dass diese kommerziellen Radiosender formal fremd waren und sich auch auf andere Länder als die Niederlande richteten. Ausländische kommerzielle Kanäle durften über niederländische Kabelnetze übertragen werden.

Cable One wurde am 8. Februar 1988 als Initiative von Willem van Kooten und Anzeige Ossenddriver. Der Sender war formal ein britisches Unternehmen und konnte anfangs in den Kabelnetzen von Amsterdam und Rotterdam, aber auch in denen von Glasgow und Berlin empfangen werden.[1]. Um den europäischen Charakter des Senders zu unterstreichen, wurden die Jingles auf Englisch gesungen und die meisten DJs sprachen eine Mischung aus Niederländisch und Englisch, einer von Willem van Kooten erfundenen Sprache, die er „Euro-Wallonisch“ nannte. Der Slogan war auch englisch: 'The Station of the Stars'.

Innerhalb weniger Monate nach der Einführung von Cable One Funk 10 und Sky-Radio gestartet, ebenfalls über eine U-Turn-Konstruktion. Da die kommerziellen Kabelsender schnell auf Kosten der öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten an Popularität gewannen, NOS 1989 reichte eine Klage gegen den Kabelbetreiber von Gouda ein, um Cable One aus dem Kabel zu holen. Die NOS gewann den Prozess und unter Androhung einer saftigen Strafe verschwand Cable One aus dem Kabel.

Nach den TV-Kanälen TV10 und RTL Veronique angekündigt, auch in den Niederlanden über eine Kehrtwende-Konstruktion zu senden, ging es los Beauftragter für die Medien eine Untersuchung der U-Turn-Konstruktion. Das Fazit: Radio 10, Sky Radio und RTL Véronique waren ausländische Sender, Cable One und TV10 waren niederländisch und daher gesetzlich nicht erlaubt[2]. Danach verschwand auch Cable One vom Satelliten und endlich fiel der Vorhang für den Sender. TV10 wurde vor der ersten Ausstrahlung abgesetzt.

Programme

Cable One verwendete ein Middle-of-the-Road-Format (MOR) mit Oldies aus den 60er und 70er Jahren, ergänzt durch Easy Listening aus den 80er Jahren, moderiert von Tom Mulder, Kas van Iersel, Linda de Mol, Joost u.a. den Draaijer (Willem van Kooten), Yvonne Keeley und Karl Hammer Kaatee. Cable 1 verfügte über einen eigenen Nachrichtendienst mit Nachrichten auf Niederländisch und Englisch. Einige Jahre später entdeckte Moderator Karl Hammer Kaatee eine Lücke im europäischen Medienrecht (die sogenannte „Doppelbelagerung“), wonach kommerzielles Radio nicht mehr auf das Kabel beschränkt war, sondern auch über die Luft übertragen werden konnte.

Externe Links