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Das Kapazitätsfaktor, Produktivitätsfaktor oder Produktionsfaktor ist ein Maß für die Produktivität von a Kraftwerk. Es ist das Verhältnis zwischen der tatsächlichen Stromproduktion von a Kraftwerk und maximal möglich (bei vorhandener elektrischer Infrastruktur) Ausbeute im gleichen Zeitraum. Es ist auch das Verhältnis zwischen dem Durchschnitt Leistung in einem bestimmten Zeitraum und die maximale (oder Nenn-) Leistung des Kraftwerks.
Der Kapazitätsfaktor kann auch in der Zahl ausgedrückt werden Volllaststunden in einem bestimmten Zeitraum. Ein Kapazitätsfaktor von 10 % entspricht beispielsweise ca. 877 Volllaststunden pro Jahr. Ein Kraftwerk mit einer Leistung von 10 MW und einem Kapazitätsfaktor von 10 % (a Solarpark zum Beispiel) erzeugt etwa 8.770 MWh Strom pro Jahr.
Ursachen
Für ein Grundlastkraftwerk der Kapazitätsfaktor ist abhängig von der Zuverlässigkeit, eventuellen Wartungsarbeiten und bei a Kernkraftwerk zum Beispiel das Auffrischen der Kernbrennstoff.
Vor dem mittlere Belastung- und Spitzenlastkraftwerke der Kapazitätsfaktor hängt auch von der Stromnachfrage im Bezugszeitraum ab; diese Kraftwerke werden bei reduzierter Nachfrage oder einem erhöhten Angebot an günstigerer Energie (wie Sonnen- oder Windenergie oder beispielsweise Energieüberschüsse im Ausland) abgeschaltet oder abgebremst.
Vor dem Solarplatten Der Kapazitätsfaktor wird durch die Platzierung bestimmt: Ausrichtung und Neigung des Panels, Breitengrad und lokales Klima (insbesondere Sonnenstunden und Temperatur). In den Niederlanden erreichen Solarmodule einen Kapazitätsfaktor von ca. 10 % (siehe Solarenergie in den Niederlanden).
Vor dem Windräder der Kapazitätsfaktor hängt stark vom Windangebot (und Abwesenheit von Windschatten) und der Größe der Windmühle ab - größere Windmühlen fangen Wind aus höheren Luftschichten ein und können somit häufiger und/oder schneller rotieren. In den Niederlanden beträgt der Kapazitätsfaktor von Onshore-Wind etwa 20-40%, für Offshore-Wind steigt er auf 50% (siehe Windkraftanlagen in den Niederlanden). Zukünftig wird erwartet, dass auch größere Windenergieanlagen einen Kapazitätsfaktor von über 60 % erreichen können.[1]
Umwandlung
| Kapazitätsfaktor (%) | Volllaststunden pro durchschn. Jahr |
|---|---|
| 0 | 0 |
| 5 | 438 |
| 10 | 877 |
| 15 | 1315 |
| 20 | 1753 |
| 25 | 2192 |
| 30 | 2630 |
| 35 | 3068 |
| 40 | 3506 |
| 45 | 3945 |
| 50 | 4383 |
| 55 | 4821 |
| 60 | 5260 |
| 65 | 5698 |
| 70 | 6136 |
| 75 | 6575 |
| 80 | 7013 |
| 85 | 7451 |
| 90 | 7889 |
| 95 | 8328 |
| 100 | 8766 |
| Volllaststunden pro durchschn. Jahr | Kapazitätsfaktor (%) |
|---|---|
| 0 | 0,0 |
| 500 | 5,7 |
| 1000 | 11,4 |
| 1500 | 17,1 |
| 2000 | 22,8 |
| 2500 | 28,5 |
| 3000 | 34,2 |
| 3500 | 39,9 |
| 4000 | 45,6 |
| 4500 | 51,3 |
| 5000 | 57,0 |
| 5500 | 62,7 |
| 6000 | 68,4 |
| 6500 | 74,2 |
| 7000 | 79,9 |
| 7500 | 85,6 |
| 8000 | 91,3 |
| 8500 | 97,0 |
| 8766 | 100,0 |
| Quellen, Anmerkungen und/oder Verweise |