WikiDer > Cappenberg-Kopf
Das cappenbergkop zeigt ein Porträt des römischKaiser Friedrich I. Barbarossa, der auch der Kunde ist. Dieses technische Meisterwerk ist aus versilberter Bronze vergoldet. Die Büste stammt von ca 1160 - 1165 und kommt aus Aachen. Auffallend ist, dass es sich bei diesem Werk um die erste Büste in Westeuropa nach dem Karolingerzeit. Das Kunstwerk befindet sich in der Stiftskirche in der Schloss Cappenberg.
Geschichte
Das Kunstwerk wurde vom Kaiser gespendet an Otto von Cappenberg. Otto war auch der Pate von Kaiser Friedrich I. Barbarossa. Er verwandelte die Bedeutung dieser Räucherkiste in ein Relikt. Das Haar der Evangelist Johannes befand sich an der Büste. Auf diese Weise erhielt das Werk einen religiösen Charakter und die Haare des Johannes wurden wichtiger als das Bild des Kaisers.
Ausarbeitung
Das Kunstwerk ist ein starkes Stück Goldschmiedekunst. Der Kopf des Kaisers stellt einen Turm dar, der auf den Schultern von drei Engeln ruht. Diese Engel sind von Zinnen umgeben. Die Beine der Büste zeigen vier Drachenköpfe. Es ist kein vierter Engel vorhanden, da Otto wahrscheinlich sich selbst darstellen wollte. Auffällig ist das Diadem im Haar des Kaisers. Dies erschien zuerst in der mittelalterliche Kunst. Die Inspiration dafür wurde wahrscheinlich von den Skulpturen spätrömischer Kaiser übernommen. Auf diese Weise besteht eine Verbindung zwischen römischen Kaisern und mittelalterlichen Kaisern. Ein weiteres Element, das dies bestätigt, ist die Wiedergabe der Mauern von Rom, über denen der Kaiser regiert. Es gab sicherlich keine Verschränkung zwischen Krone und Altar. Rom blieb ein Hauptziel. Kaiser Friedrich I. hielt ihn nicht nur für den weltlichen, sondern auch für den religiösen Führer. Der römische Kaiser behauptete, 1155 von Gott göttliches Recht erhalten zu haben.
Inschrift
Das Werk trägt die Inschrift: „HIC Q(VO)D SERVETR DE CRINE IOH(ANN)IS HABETUR TE P(RE)CE PVVLSANTES EXAVDI SANCTE IOH(ANN)ES.“ Johns Haar; O höre, Heiliger Johannes, auf die, die dich im Gebet anflehen!“