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Casa Confetti
Casa Konfetti
Casa Confetti aus dem Südwesten
Allgemeine Daten
Architekt(e)Architekturbüro Marlies Rohmer
Konstruktion2006-2008
OrtDer Uithof, Utrecht
Koordinaten52° 5′ N, 5° 10′ E
InhaberUniversität Utrecht
OperatorSSH Utrecht
Technische Daten
Höhe51 Meter
Böden15
Casa Konfetti (Utrecht)
Casa Konfetti
Bunte Fassadentafeln am Gebäude
Portal  Portalsymbol  Bauingenieurwesen und Bauwesen

Casa Konfetti ist der Name eines der farbenfroheren Gebäude auf der Utrechtse Universitätsgelände Der Uithof.In dem Wohnturm Es gibt 377 Studentenwohnheime.

Auftraggeber für den Bau dieser Türme war SSH Utrecht in Zusammenarbeit mit siebzehn weiteren Wohnungsbaugesellschaften stammt der Entwurf vom Architekturbüro Marlies Rohmer, Baubeginn war 2006. Die Bauzeit betrug zwei Jahre. Die Auslieferung erfolgte 2008.

Benennung

Casa Confetti verdankt seinen Namen den bunten Paneelen, die die Fassade des Gebäudes zieren. Als das Design am Reißbrett entstand, hieß das Projekt schon „Smarties“, nach den bunten Pralinen. Die Idee dahinter ist, dass sich die Fenster mit den Farben verschmelzen, die aus der Ferne wie eine schuppige graue Textur wirken – was sich aber aus der Nähe als vielfarbiges Mosaik entpuppt, ebenso wie die Vielfalt der Bewohner des Anwesens.

Das Design

Vor dem Bau von Casa Confetti war die Ebene eine Wiese und Gebäude zwischen den verschiedenen Universitätsgebäuden, mit den Willem C. van Unnik-Gebäude mit dem daran anschließenden Ruppert-Gebäude und auf der anderen Seite Gebäude des Verwaltungsgebäudes, das direkt an die alte Bibliothek anschloss. Parnassos, damals Uitwijk genannt, nutzte einen Teil dieses Rasens für freiwillige Gärtner, und die Studenten konnten sich hier zwischen den Vorlesungen entspannen.

Realisiertes Design

Der Wohnturm ist 51 Meter hoch und hat 15 Stockwerke. Über der Studentenwohnung befindet sich eine 600 Quadratmeter große Dachterrasse, die den Blick über die Umgebung freigibt.

Verteilung der Wohnformen

Im Wohnturm sind, verteilt auf die 15 Stockwerke, verschiedene Wohntypen vertreten. Im Turm leben 377 Menschen, davon:

  • 257 in Einpersonenhäusern
  • 60 in 20 Drei-Personen-Häusern
  • 60 in 15 Vier-Personen-Häusern

Die Einzelhäuser bestehen aus einem Zimmer mit Kochnische und einem Badezimmer. Auf jeder Etage befindet sich auch ein Gemeinschaftsraum. In den Mehrpersonenhäusern gibt es neben einem Zimmer pro Bewohner ein Wohnzimmer mit Küche und einer gemeinsamen Dusche und Toilette.

Zugrundeliegende Designwerte

Das Design von Casa Confetti wurde erstellt von Architekturbüro Marlies Rohmer, die sich bemüht haben, dem Universitätsgelände durch den Kontrast zwischen Gebäuden und Umgebung Zusammenhalt und Charakter zu verleihen. Dies ist eine Weiterentwicklung eines zuvor entwickelten Konzepts von Rem Koolhaas und Kunstsäer. Nach diesem Prinzip wurden alle Studentenwohnheime auf dem Uithof früher gebaut Cambridge Avenue; auch Uithof-I genannt. Und auch der Studentenkomplex Die Bischöfe; oder Uithof-II wurde nach diesem Prinzip erstellt. Casa Konfetti; auch Uithof-III genannt, ist die dritte Wohnerweiterung auf dem Uithof. Konkret bedeutet dieses oben genannte Konzept, dass die Gebäude im gleichen Streifen errichtet werden, so dass die Gebäude der Universität Utrecht und der Fachhochschule wie eine Insel inmitten einer ländlichen Umgebung liegen.

Casa Confetti in den Nachrichten

Während des Bauprozesses war Casa Confetti in den Nachrichten, weil der diensthabende Kran umgefallen war. Dieser Unfall ereignete sich gegen 11.10 Uhr, als am 18. Januar 2007 ein Sturm die Niederlande erfasste. Bei diesem Unfall, bei dem der Kran auf das angrenzende Ruppert-Gebäude, eines der umliegenden Universitätsgebäude, stürzte, wurden nur drei Menschen verletzt. Sie erlitten Rücken- und Nackenverletzungen, eine Person verstauchte sich den Knöchel. Ein glücklicher Zufall, wenn man bedenkt, dass es auch schlimmer hätte kommen können: Es war ja ein Wochentag, an dem Vorlesungen gehalten wurden, also waren viele Studenten anwesend. Am Sonntag, 22. November 2009, fiel bei stürmischem Wetter eine der farbigen Platten der Fassade auf die angrenzende Busspur. Es gab keine Personenunfälle Am Mittwoch, den 4. Januar 2012 brach ebenfalls bei stürmischem Wetter im siebten Stock ein Großbrand aus.

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