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Das CD-Video oder Laserdisk (Abkürzung: ld) ist ein analogOptisches Laufwerk zum Speichern von Bild und Ton.
Optische Discs
Das optische DiskTechnologie ist eine Erfindung von David Paul Gregg von 1958. Die Technik macht es möglich, eine Platte, die Daten enthält, mit einem Laserstrahl zu lesen. Der große Vorteil dabei ist, dass der damals sehr übliche physische Kontakt zwischen Schallplatte und Aufnahmegerät nicht mehr nötig ist. Der physische Kontakt beispielsweise mit Langspielplatten ist eine Störquelle und sorgt zudem dafür, dass die Qualität nach wiederholter Wiedergabe deutlich nachlässt. Diese Nachteile hat die neue Technologie nicht.
LaserVision
Bereits 1969 erschienen Prototypen, 1972 wurde ein erstes Exemplar öffentlich demonstriert. Philips war seit 1970 dabei Eindhoven unabhängige Entwicklung optischer Videoaufzeichnungen, Zusammenarbeit mit DiscoVision seit 1975. 1976 wird die optische Videoplatte auf dem amerikanischen Markt eingeführt Atlanta veröffentlicht. Bild und Ton sind auf allen Videoplatten analogBei Laserdisk-Platten, die nach 1984 hergestellt wurden, ist der Ton jedoch digital kodiert.
Das System wurde zum kommerziellen Flop, denn Philips verstand sich als Hardwarehersteller und überließ die Produktion der Software (der Platten) Dritten. Anfangs sah man im neuen System nichts, so dass Spieler auf den Markt kamen, aber keine Platten. Nachteilig war zudem, dass es noch keine Version gab, mit der sich der Konsument selbst aufnehmen konnte, so dass die Videorecorder, das einige Jahre zuvor eingeführt worden war, überzeugte dennoch das optische System.
Compact Disc
Später, im Jahr 1979, entwickelte Philips zusammen mit Sony eine neue Anwendung für optische Discs in Form der Compact Disc. Erstmals digitale PCM-Codierung (Pulscode-Modulation) angewendet. Dies markierte eine Revolution in der Audiowelt. Nach einer ruhigen Anlaufphase hob das System ab und verdrängte die Langspielplatte schnell vom Markt. Die Longplay-Schallplatte, oft in 12"-Version mit nur wenigen Tracks, blieb in der Tanzmusik prominent. Diese Musikrichtung nutzte weiterhin hauptsächlich das Vinyl, obwohl immer mehr DJs von CDs spielten 1982 auf den Markt.
CD-Video und Laserdisk
CD-Video
Am 2. September 1987 veröffentlichte Philips das CD-Video. Im Gegensatz zum Vorgänger LaserVision CD-Video zeichnet den Ton digital auf. Das Bild ist jedoch immer noch analog. Es werden mehrere Varianten vermarktet, darunter eine 12-cm-"Video-Single", die neben 20 Minuten Musik auch einen Videoclip enthalten könnte. Darüber hinaus gibt es auch Varianten von 20 und 30 Zentimetern, diese werden aber so wenig genutzt, dass jedes Exemplar ein Sammlerstück ist.
Laserdisk
Auch CD-Video war kein kommerzieller Erfolg. Im 1991 die 30cm Platten des Systems wurden unter dem Namen noch einmal auf sich aufmerksam gemacht LaserDisc von der Sorge Pionier. Durch geschicktes Marketing wurde das System vor allem in Japan und den USA zu einem angemessenen Erfolg, bis DVD übernahm dieses Marktsegment nach 1997 vollständig. Vor allem im Zeitraum 1993-1996 war die Laserdisk bei Filmfans erfolgreich. Die Laserdisk war das erste Medium, das "Sondereditionen" von Filmen veröffentlichte, Filme in Breitbild veröffentlicht und war das erste Format mit Dolby Digital- und DTS-Tonspuren. Nach der Einführung der DVD 1997 ging es mit der Laserdisk schnell bergab. Der letzte Film, der in den USA auf Laserdisk veröffentlicht wurde, war "Die Toten zum Leben erwecken" durch Übergeordnet im Oktober 2000. In Japan wurden 2001 eine Reihe von Hollywood-Filmen auf Laserdisk veröffentlicht, darunter "Der sechste Tag" im Juni 2001 und "Die Zelle" im August 2001. Seit Januar 2009 werden von Pioneer in Japan keine Laserdisk-Player mehr hergestellt.
Das CD-Video und die Laserdisk sind technisch dasselbe System. CD-Video-Discs können daher auf Laserdisk-Playern abgespielt werden und umgekehrt.
Die Bildscheiben
Ein CD-Video erkennt man an seiner goldenen Farbe. LaserVision-Platten sind silberfarben. Laserdisk-Platten sind je nach Produktionsstandort halb und halb Silber und Gold.
Speicherkapazitäten
- Die 12-cm-CD kann 6 Minuten Bilder und 20 Minuten Audio speichern. Der Audioteil dieses Formats kann auch von 'normalen' CD-Playern abgespielt werden. Die Bildqualität lag irgendwo dazwischen VHS und DVD.
- Die 20cm Videodisc war für ca. 30 Minuten Bild- und Tonaufnahme pro Seite gedacht.
- Die 30-cm-Videodisc kann ungefähr 64 Minuten Bild und Ton pro Seite speichern. Diese Platten waren sehr teuer, damals etwa 45 Euro.
Video-CD
Das CD-Video sollte nicht mit dem späteren digitalen verwechselt werden Video-CD (vcd), die komplett digital arbeitet. Sowohl Bild als auch Ton sind MPEG-1Codierung digital gespeichert, und dieses System ist technisch der Vorgänger der heutigen DVD. Daher sind Video-CDs im Allgemeinen nicht in CD-Video-/Laserdisk-Playern abspielbar und umgekehrt. Es gab Kombinationsplayer auf dem Markt, die dies könnten, wie der Sony MDP-V10[1] und einige Pioneer-Modelle, die sogar eine DVD haben[2] kann spielen.
| Quellen, Anmerkungen und/oder Verweise |
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