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Communications-Based Train Control

Kommunikationsbasierte Zugbeeinflussung (CBTC) ist ein System für Signalisierung und Zugeinfluss die die Funkkommunikation zwischen Bord- und Streckenausrüstung verwendet. CBTC-Systeme wurden für Zug- und U-Bahn-Systeme entwickelt, bei denen Züge oder U-Bahnen in kurzer Entfernung aufeinander folgen. CBTC-Systeme sind standardisiert nach den IEEE 1474-Standard[1], aber Systeme verschiedener Hersteller sind nicht interoperabel. Interoperabel bedeutet, dass Subsysteme eines Herstellers nahtlos und ohne Einschränkungen mit Subsystemen anderer Hersteller zusammenarbeiten können.

CBTC-Systeme umfassen:

  • Kabinensignalisierung; diese Komponente überträgt Fahrberechtigungen oder Befehle an U-Bahnen oder Züge
  • Zugeinfluss; Dieser Abschnitt garantiert, dass ein Zug oder eine U-Bahn immer die Geschwindigkeitsbegrenzung einhält und niemals über den Punkt hinausgeht, an dem eine Fahrerlaubnis oder eine Anweisung erteilt wurde
  • möglicherweise automatische Zugsteuerung, abgekürzt ATO, nach dem englischen automatischen Zugbetrieb; Züge oder U-Bahnen mit ATO fahren automatisch, ohne Fahrer oder Zugführer

CBTC-Systeme messen keine Gleisbelegung mit Ausrüstung im Gleis, sondern U-Bahnen oder Züge selbst übermitteln kontinuierlich ihre Position an die Sicherheitssysteme im Gleis und/oder an eine zentrale Verkehrsleitstelle. Dadurch ist es möglich, dass die Schienenfahrzeuge nahezu im Bremsweg aufeinander folgen können. Diese Art von Schutz wird manchmal auch als „Gleitblockschutz“ oder „Floating-Block-Schutz“ bezeichnet.

CBTC wurde erstmals 2003 in Betrieb genommen, um AirTrain, das Zugsystem des Flughafens San Francisco. Auch auf der Amsterdam Nord-/Südlinie CBTC wurde eingeführt und wird später im gesamten Netzwerk der Amsterdamer U-Bahn umgesetzt.[2]

Die folgende Karte von 2012 zeigt Orte, an denen CBTC angewendet wird.[3] Es gibt nun auch einen Bericht über den Einsatz von CBTC im Jahr 2016.[4]

CBTC-Anwendungen weltweit. Farben kennzeichnen den Lieferanten, unterstrichene Anwendungen sind im Einsatz, der Rest befindet sich noch im Aufbau (Stand Oktober 2012).