WikiDer > Kompressor (Ton)
EIN Kompressor ist ein Tontechnikgerät, das Dynamik des KlangsSignal nimmt ab. Im Grunde ist ein Kompressor ein automatischer Lautstärkeregler, der eingreift, sobald der Pegel des Eingangssignals einen bestimmten Pegel erreicht Schwellwert übertrifft. Das wird sein Kompression erwähnt, weil die Pegelunterschiede kleiner oder sogar fast eliminiert sind.
Generell ist dies bei der Musikproduktion wünschenswert, da Tracks mit Kompression besser gemischt werden können. Obwohl ein Kompressor ursprünglich entwickelt wurde, um den Mischprozess zu vereinfachen, wird er oft auch als Effekt verwendet, um Signalen einen Klangcharakter zu verleihen, der als kraftvoller, aggressiver, breiter usw. beschrieben werden kann.
Die Kompression verliert teilweise die natürliche Dynamik des Signals. Dies wird anders gehandhabt. Bei der Registrierung und Mischung von klassische Musik Es wird kaum komprimiert. Im Gegensatz dazu wird in vielen Radiosendern, kommerzieller Musik und Werbespots um eine möglichst laute Lautstärke zu erzeugen. Der Pegel des Ausgangssignals schwankt kaum und kann dann konstant hoch gehalten werden.
Operation
Ein typischer Kompressor enthält a spannungsgesteuerter Verstärker die das Eingangssignal kontinuierlich analysiert. Dieser sendet ein Steuersignal an den Abschwächer, das das Ausgangssignal beeinflusst. Folgende Einstellungsmöglichkeiten stehen in der Regel zur Verfügung:
- Schwelle (im dB), bestimmt einen Schwellenwert. Überschreitet die Lautstärke des Eingangssignals den Schwellenwert, wird das Signal gedämpft.
- Verhältnis, bestimmt die Stärke der Komprimierung. Dies wird normalerweise in einem Verhältnis ausgedrückt. Das Verhältnis bestimmt, um wie viel dB das Eingangssignal relativ zum Schwellenwert ansteigen muss, damit das Ausgangssignal um 1 dB ansteigt. Bei einem Verhältnis von 1:1 gibt es keine Dämpfung. Übliche Werte liegen zwischen 2:1 und 8:1. Bei ∞:1 überschreitet die Lautstärke des Signals theoretisch nie den Schwellenwert. In diesem Fall spricht man von a Begrenzer.
- Attacke, bestimmt, wie schnell die Kompression angewendet wird, wenn das Eingangssignal den Schwellenwert überschreitet. Normalerweise wird dies ausgedrückt in Millisekunden.
- Veröffentlichung (manchmal auch Zerfallen), bestimmt, wie schnell die ursprüngliche Lautstärke wieder aufgenommen wird, nachdem die Eingangslautstärke wieder unter den Schwellenwert fällt.
- Knie, bestimmt, ob der Übergang von unten nach oben abrupt (hart) oder allmählich (weich) erfolgt.
- Gewinn ausmachen (in dB). Letztlich führt die Kompression dazu, dass das Signal im Durchschnitt weicher wird. Beim Make-up-Gain wird das Signal nach der Kompression verstärkt.
Die Art und Weise, wie ein Kompressor eingestellt wird, hängt vom Eingangssignal ab, aber auch von den (ästhetischen) Zwecken.
Anwendungen
Musikregistrierung
- Beim Mischen Musik- (sowohl live als auch im Studio) wird fast immer komprimiert, um die Lautstärke jeder Spur konstanter zu machen. Dies gibt dem Toningenieur mehr Kontrolle über die Spuren, was den Mischprozess erleichtert.
- Ein Kompressor kann auch verwendet werden, um bestimmte Instrumente „druckvoller“ oder klarer klingen zu lassen.
- Biene meistern wird als einer der letzten Schritte a Begrenzer was die kurzen Spitzen unhörbar reduziert. Dadurch kann das Integralvolumen erhöht werden.
Radio und Fernsehen
- Fernseher- und Radio Stationen müssen sicherstellen, dass ihr Signal die maximal zulässige Lautstärke nicht überschreitet. Um die Aufmerksamkeit des Hörers zu erregen, achten viele Sender darauf, dass das Signal so nah wie möglich an der erlaubten Lautstärke liegt. Hier kommt eine extreme Kompression zum Einsatz, damit der Sound überall so laut wie möglich ist. Dynamik wird also geopfert. Die Sprache wird jedoch verständlicher.
- Ein Kompressor kann auch eingestellt werden, um den Pegel eines anderen Signals anzupassen. EIN dj macht sich dies zum Beispiel zunutze, indem er einen Kompressor seinen Sprachpegel analysieren und den Musikpegel reduzieren lässt. Auf diese Weise wird die Lautstärke der Musik beim Sprechen unterdrückt. Diese Anwendung heißt ducken.
- EIN Multiband Kompressor wendet Kompression über mehrere an Frequenzbänder. Dies erzeugt auch Lautheit und Klangkorrektur. Da es sich hierbei nicht nur um eine Komprimierung handelt, spricht man oft von Audiobearbeitung. Dies wird oft angewendet auf Werbespots und als Endbearbeitung bei Radio- und Fernsehstationen.
Weitere Funktionen an einem Kompressor
- Neben der eigentlichen Komprimierungsfunktionalität bietet ein Kompressor oft auch die Möglichkeit der Begrenzung. Ein Limiter ist im Grunde ein Kompressor mit einer ziemlich hohen Ratio-Einstellung (mehr als 10:1) und im Allgemeinen schnellen Attack/Release-Werten. Limiter sind besonders bei späten Mixen nützlich, um Peaks aus einem Mix zu entfernen und die durchschnittliche Lautstärke zu erhöhen, ohne den Track zu beschneiden. Die Funktionen eines Limiters sind Threshold, Peak (auch Ceiling genannt) und Release. Auch bei einem Limiter bestimmt der Threshold, wann der Effekt aktiviert wird. Bei einem Threshold von -10 dB arbeitet der Limiter beispielsweise mit jedem Peak über diesem Threshold und lässt den Rest unbeeinflusst.
- Ein Gate ähnelt der automatischen Lautstärkeregelung von Compression und Limiting. Dabei werden nur die lautesten Teile eines aufgenommenen dynamischen Sounds wie Gesang oder eine Sprachaufnahme verwendet. Dies hat den Vorteil, dass Hintergrundgeräusche herausgefiltert werden. Ein Gate verwendet auch einen Threshold-Regler und Attack/Release-Werte. Einige, aber nicht alle Gates haben einen "Trigger"-Frequenzbereich, der bestimmt, in welchen Teilen des Frequenzspektrums das Gate arbeiten soll.