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EIN Konzertorgel oder Orgel im Konzertsaal ist ein Orgel mit dem das Sinfonieorchester durch einzigartige Klänge und in unterschiedlichen Klangstärken von ganz leise bis ganz laut, sowohl ohne als auch mit Chor, verstärkt werden kann. Es kann auch konzertant im Ensemble mit dem (Symphonie-)Orchester oder Ensemble mitwirken. Zu diesem Zweck wird diese Art von Musikinstrument in einem Konzerthalle, manchmal auch in Theater. Die Konzertsaalorgel ist historisch von der Kirchenorgel und ist ihm in Aufbau und Klang näher als dem Theaterorgel und Kinoorgel.
Konzertorgeln sind in den Niederlanden unter anderem in den Königliche Konzerthalle in Amsterdam, im Musikzentrum Enschede, in dem Philharmonie Haarlem, im Die Ziele in Rotterdam und in Das Osttor in Groningen.
Vergleich zwischen Konzertsaalorgel und Kirchenorgel
- Kirchenorgel
Kirchenorgeln zeichnen sich in der Regel durch die Rohrarbeiten in Möbeln angeordnet, in sogenannten Organgehäuse. Darüber hinaus gibt es vor allem aus dem 20. Jahrhundert Orgeln mit sogenannter offener Anordnung, deren Orgelpfeifen nicht in einem Orgelkasten aufgestellt sind.
Kirchenorgane wissen es oft nicht Quellkästen die über Kippstufen bedient werden können. Dies bedeutet, dass a Crescendo und decrescendo, der allmähliche Klangübergang von leise zu laut und umgekehrt, kann in diesem Fall nur annähernd erreicht werden. Dies geschieht dann Schritt für Schritt mehr registriert jeweils zu öffnen oder zu schließen. Dies hat zur Folge, dass sich auch der Klangcharakter ändert, insbesondere wenn Stimmen füllen (wie die obertonverstärkenden Mixtuur und Cymbel sowie die Kornett-register) verwendet oder abgewendet werden. Dies sind Orgelregister mit unterschiedlichen Pfeifen, von mindestens zwei bis zehn (oder sogar mehr) pro Tonart. Dieser Orgeltyp ist speziell für die Begleitung von Gemeindegesang und/oder Chorgesang im Gottesdienst sowie für den solistischen Einsatz innerhalb und darüber hinaus (Orgel-/Kirchenkonzerte) konzipiert.
- Konzertorgel
Konzertsaalorgeln hingegen haben den Zweck, mit ihnen den Klang der Symphonieorchester mit seiner Fülle an dynamischen Farbtönen wie in einem einzigen Symphonie von Mahler (das Achte) und Tschaikowsky (das Manfred Symphonie). Dabei fungiert es als „Extra-Orchester“, wobei diese Rolle des Orchesterinstruments manchmal auch solistische Aspekte haben kann, wie z Dritte Symphonie von Camille Saint-Saens, der vierte von Charles Tournemire oder der Symphonie konzertant von Joseph Boy. Es kann auch für die Begleitung von Chören (mit oder ohne Sinfonieorchester) verwendet werden, wie in der Requiems von Gabriel Faure und Maurice Duruflé und als Soloinstrument in Konzerte mit Symphonieorchester, wie das von Francis Poulenc oder mit Ensemble wie in Kammermusik Nr. 7 von Paul Hindemith. Außerdem kann ein Solokonzert auf der Orgel gegeben werden.
Diese Instrumente sind speziell für diese nichtkirchliche, aber selbstverständliche Orchester- und Konzertsaalfunktion ausgestattet. Vor dem Basso continuoParteien, wie bei den Leidenschaft Musik und Kantaten von Johann Sebastian Bach oder für Orgelkonzerte der Barock, wie das von Georg Friedrich Händel, sind sie ungeeignet, da Klangideal und Lautstärke einer Konzertorgel meist auf Musik aus der Romantik und/oder zeitgenössische Musik. Es gibt dann auf der Bühne a Brustorgan oder Kabinett-Orgel während die Konzertorgel stumm bleibt. Dies geschieht auch bei Konzertauftritten von Kirchenmusik von dem Klassik.
Konzertorgeln haben normalerweise Quellkästen. Wenn das Orchester eine vorgeschriebene Crescendo oder decrescendo lässt die Orgel spielen, wenn dies in der Ergebnis, auf ähnliche Art und Weise. Nicht selten wird daher ein wichtiger Teil der Verrohrung in zwei oder manchmal sogar drei Schwellkästen verlegt. Diese musikalische Funktionsanforderung hat daher starke Konsequenzen für die Klangkomposition, die Anordnung, des gesamten Konzertsaalinstruments. Das Musikinstrument muss auch zumindest in der Lage sein, den vollen Orchesterklang auch in krönenden Teilen einer Komposition zu bewältigen. In der Intensität entspricht es dann insbesondere dem Klang der Kupfer des Orchesters sollte zumindest nahe sein.
Die Tatsache, dass Konzertsäle im Allgemeinen einen viel geringeren Nachhall als Kirchengebäude haben, bestimmt sowohl die Zusammensetzung eines solchen Instruments als auch die Art und Weise, wie es schließlich seinen spezifischen Klang erlangt. Aufgrund der Funktion eines Orchesterinstruments sind einige Konzertsaalorgeln mit Registern ausgestattet, die einen höheren Luftdruck aufweisen, wie bei Theater- und Kinoorgeln.
Die Musikarten, die im Allgemeinen auf Konzertsaalorgeln gespielt werden, unterscheiden sich stark von den Musikarten, für die die Theater- oder Kinoorgel gebaut wird. Musik mit Orgel im Konzertsaal hat fast ausschließlich klassischen Charakter, während es im Theater oder im Kino hauptsächlich Unterhaltungsmusik ist. In der Konzertsaalorgel gibt es keine Schlagzeug und andere integrierte Soundeffektfunktionen. Andererseits enthält sie wie in Kirchenorgeln hohe Füllstimmen, die notwendig sind, um dem Instrument in einer relativ stark gedämpften akustischen Umgebung eine gewisse Brillanz zu verleihen.
Bei Theater- und Kinoorgeln wird häufig das sogenannte Einheitensystem verwendet, bei dem unterschiedliche Tonhöhen aus derselben Pfeifenreihe mit gleicher Klangfarbe abgeleitet werden: von 16', 8', 4', 2' bis einschließlich 1', sowie die Quinten 2 2/3' und 1 1/3' und das dritte Register 1 3/5'. Dies kommt bei Konzertsaalorgeln nie vor.