WikiDer > Kondensatormikrofon
EIN Kondensatormikrofon ist ein Mikrofon geformt wie a Plattenkondensator Eine der Platten ist als Membran ausgeführt, die sich bei Luftdruckänderungen bewegen kann. Die Bewegungen der Membran führen zu Kapazitätsänderungen des Kondensator, die dann in ein elektrisches Signal umgewandelt werden, das die Informationen über die Luftdruckänderungen anzeigt. Für diese Konvertierung werden zwei Methoden verwendet. Die einfachste Methode versorgt das Kondensatormikrofon mit a Vorspannung (normalerweise in Form von 48 Volt Phantomspeisung), Umwandlung der Kapazitätsänderung in eine Spannungsänderung. Es gibt eine besondere Art Vorverstärker für die weitere Signalverarbeitung benötigt. Ein weiteres Verfahren beinhaltet den Kondensator in einer Abstimmschaltung für einen Hochfrequenzoszillator. Die erzeugte Frequenz variiert mit der Kapazitätsänderung.
Das LadungQ eines Kondensators ist gleich dem Produkt C·U der Kapazität C und die Spannung SIE. Bei einem Kondensatormikrofon ist die (Vor-)Spannung SIE mit sehr hoher Beständigkeit aufgetragen. Aufgrund dieses hohen Widerstandes dauert der Ladungswechsel relativ lange. Dadurch bleibt die Ladung während der Luftdruckänderungen des gesammelten Schalls nahezu konstant. Dadurch ändert sich die Spannung am Kondensator entsprechend Q/C durch die Luftdruckänderungen, wobei Q bleibt fast konstant.Kondensatormikrofone können manchmal unter dem Nahbesprechungseffekt oder Nahruf leiden. Das heißt, wenn die Quelle zu nahe am Mikrofon ist, ist das Signal umgekehrt proportional zum Quadrat der Entfernung, wobei immer die Entfernung mit der Wellenlänge verglichen wird.
Anwendungen
Oft wird zwischen Großmembran-Kondensatormikrofonen (mit einer Membran größer als 1 Zoll) und Kleinmembran-Kondensatormikrofonen unterschieden.
Großmembran-Kondensatormikrofone werden normalerweise für die Aufnahme von Gesang, Akustikgitarre, Chören und Umgebungsgeräuschen verwendet. Wegen ihrer Zerbrechlichkeit und Kostbarkeit werden diese Mikrofone hauptsächlich im Studio verwendet.
Kleinmembran-Kondensatormikrofone werden normalerweise als Drum-Overheads, für die Aufnahme von Hi-Hat (manchmal auch andere Percussion) und für die Saiten einer Akustikgitarre verwendet. Auch Geigen werden meist mit Kondensatormikrofonen aufgenommen oder verstärkt.
Aufgrund ihrer hohen Empfindlichkeit eignen sich Kondensatormikrofone auch hervorragend als "Ansteckmikrofon" oder Konferenzmikrofon. Kleinmembran-Kondensatormikrofone werden sowohl im Studio als auch auf der Bühne eingesetzt.
Heutzutage viel billiger Elektretmikrofone als Kondensatormikrofone angepriesen. Allerdings sind die Kapseln von Elektretmikrofonen werksseitig vorgeladen und nutzen die Phantomspeisung nur für die Vorverstärker, sodass aufgrund des langsamen Verlusts der Vorspannung mit einer kürzeren Lebensdauer zu rechnen ist.
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