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Schlangenmensch oder Verrenkung ist eine Übungsform, bei der ein Praktiker Gliedmaßen Beugen und Strecken nimmt mit seinem Körper unnatürliche Körperhaltungen ein, die für ungeübte Personen physikalisch unmöglich sind. Jemand, der Schlangenmenschen praktiziert, wird auch genannt Schlangenmensch erwähnt. Die Aktivität wird unter anderem verwendet in Akrobatik und in Zirkus-Acts und kann sowohl für einen beabsichtigten schockierenden als auch anmutigen Effekt verwendet werden.
Der Schlangenmensch ist in fünf Grundbewegungen unterteilt:
- nach hinten beugen - Die Beine sind so weit nach hinten gebeugt, dass der Behandler mit den Fußsohlen seinen eigenen Hinterkopf berühren oder aus liegender Position vor seinen eigenen Augen auf den Boden legen kann.
- nach vorne beugen - Die Biegung erfolgt nach vorne statt nach hinten. Zum Beispiel hält der Praktizierende seine Beine gerade und beugt sich so weit nach vorne, dass sein Oberkörper parallel zu ihnen ist, mit dem Kopf auf dem Boden. Dies kann auch weiter erfolgen, indem der Kopf zwischen die eigenen Beine gelegt und gebeugt wird, bis der Schlangenmensch sein eigenes Gesäß aus der Nähe sieht.
- Teilt - Wenn jemand seine Beine in einen geraden Winkel (180° Grad) bringt, gibt es einen Split (seitlich) oder einen Split (vorwärts und rückwärts). Wird der Winkel noch größer gemacht, kommt es zu einem Oversplit.
- Enterologie - Grundsätzlich einen menschlichen Körper so zu „falten“, dass er möglichst wenig Platz einnimmt (ohne den Behandler zu verletzen). Typischerweise tut dies ein Schlangenmensch, indem er seinen Körper in etwas bewegt, das dem menschlichen Auge zu klein erscheint, wie zum Beispiel eine Schachtel.
- Störung - manche Menschen sind in der Lage, bestimmte Körperteile vorübergehend zu stören, wie z Hüfte oder Schulter. Dadurch können sie Bewegungen ausführen, die für einen menschlichen Körper im „normalen“ Zustand unmöglich sind.
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