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DFC Prag | ||||||
| Name | Deutscher Fußball-Club Prag | |||||
| Etabliert | 25. Mai1896 | |||||
| Stadion | Belvedere | |||||
| Kapazität | 18.000 | |||||
| Liga | 1. Tschechoslowakische Liga | |||||
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DFC Prag (Deutscher Fußball-Club Prag) war a österreichisch, später Tschechoslowakisch Fußballverein aus der Bohemien, später tschechische Hauptstadt Prag. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts war der Club einer der besten in Europa.
Geschichte
Der Verein war 25. Mai1896 gegründet von deutschgesinnten Juden, die sich vom neu gegründeten Verein getrennt hatten Deutsche Eis- und Ruder Club Regatta Prag. Trotz Prag zum Imperium Österreich-Ungarn der Verein nahm am deutschen Pokalwettbewerb teil (bis zum Zweiten Weltkrieg verstanden sich die Österreicher als Deutsche, daher der Name Deutscher FC und nicht Österreicher). Dies war, weil die Deutscher Fußball-Bund dieser bat mehrere Vereine aus Österreich-Ungarn, damit mehr Mannschaften am Wettbewerb teilnahmen. Die Spieler durften jedoch nicht für die Nationalmannschaft antreten.
1896 wurde der Verein zusammen mit Sparta, Slavia und AC Prag zur Meisterschaft des Böhmischen Verbandes und gewann die drei Spiele. 1897 zog der Verein dreimal in die Meisterschaft ein.
Auf 31. Mai1903 Der DFC spielte das Finale um den allerersten deutschen Meistertitel in Altona und verlor 2-7 to VfB Leipzig. DFC musste im Halbfinale gegen Karlsruher FV im Leipzig wartete aber vergeblich auf den Widersacher. Kurz vor seiner Abreise nach Leipzig erhielt der Karlsruher FV eine Telegramm aus Prag, dass das Spiel auf einen späteren Zeitpunkt verschoben wurde. Prag ging direkt ins Finale. Wer das Telegramm gesendet hat, ist bis heute unbekannt.
Während der Erster Weltkrieg 1917 wurde der Verein inoffizieller Meister.
Bis in die 1920er Jahre war der Verein ein dominierender Verein in Europa und spielte oft Freundschaftsspiele gegen Vereine Wien und Budapest. Zusammen mit Slavia und Sparta gehörte der Club zu Beginn des 20 FB. Auch für die Nationalmannschaft Österreichs wurden Spieler gestellt.
Im 1925 der Klub nahm an der allerersten Profimeisterschaft in der Tschechoslowakei teil und wurde Vierter hinter Sparta, Slavia und Viktoria Zizkovy. In der folgenden Saison musste sich der Verein zurückziehen, da der Wettbewerb nur tschechoslowakischen Mannschaften und nicht deutschen Mannschaften offen stand. Der deutsche Verband wehrte sich, war aber letztlich machtlos.
Nach in der Tschechoslowakei Konrad Henlein ein angesehener Politiker geworden war, schloss er die jüdischen Mitglieder des Vereins aus. Nach dem Vormarsch der deutschen Truppen in Prag wurde der Verein verboten und aufgelöst.