WikiDer > David Nassy
David de Isac Cohen Nassy (Surinam, Februar1747 - Dort, 23. März1806) war eine der führenden Persönlichkeiten im kulturellen Leben von Surinam in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts.
David Nassy wurde in Surinam geboren und von seinem Vater in der Notariat und erfüllte die Sekretariatsfunktion von helfer-gabay Bei der Jüdische Sepharden Gemeinschaft Beracha ve Shalom (Segen und Frieden) te Jüdische Savanne. Als Kaffeepflanzer war er nicht sehr erfolgreich, folgte seinem Vater als Juror (Geschworener) der jüdischen Gemeinde, floh aber 1776 vor seinen Gläubigern nach Jodensavanne.
Nassy schrieb das erste Prosastück im Literarische Ausgaben der Gesellschaft De Surinaamsche Lettervrinden. 1788 vollendete er das wichtige historische Werk Essai historique sur la Colonie de Suriname (1789) davon S.H. Brandon, M.P. de Leon, S.J.V. de la Parra und J. de la Parra waren die Co-Autoren und von denen im Jahr 1791 de Niederländisch Übersetzung erschien als Geschichte der Kolonie Suriname.
1792 reiste Nassy nach Nordamerika ab (Philadelphia), kehrte er 1795 zurück und wurde zum Arzt ernannt. Er blieb als Publizist tätig und verfasste unter anderem die Broschüre gegen einen Dordrechter Antijuden Lettre politico-theologico-morale (1798).
Über David Nassy
- Robert Cohen, Juden in einer anderen Umgebung: Surinam in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts. Leiden: Brill, 1991. (Brills Reihe Jüdische Studien 1.)
- Michael van Kempen, Eine Geschichte der surinamischen Literatur, Breda: De Geus, 2003, vol. ich, pp. 261-262.