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Der Gelder war ein haszate im Wir er (Overijssel) das in 1913 wurde abgerissen Anwesen mit gleichem Namen wird seit 2010 von Jan Reint Baron de Vos van Steenwijk geführt.
Geschichte
Das Haus de Gelder wird erstmals 1382 erwähnt und war ursprünglich Teil des Gehöfts ten Campe. 1601 wird ein separates Haus erwähnt, das 1611 von Herman Van der Beecke erheblich erweitert wurde. 1683 wurde das Gut an die Familie verkauft Van Dedem in dessen Besitz es lange bleiben würde. Im 19. Jahrhundert ging es an die ebenfalls freiherrliche Familie über Von Knobelsdorff, dann kam es durch Verkauf an die Freiherrenfamilie Der Fuchs von Steenwijk. Das Gut wurde 1913 abgerissen. Vom Haus ist nur noch ein weißer Marmor übrig Sonnenuhr die sich an der Südwand der Dorfkirche von Wijhe befindet und eine Scheune im Dorf, die aus Ziegelsteinen gebaut wurde, die beim Abriss freigesetzt wurden. Auf dem Anwesen befinden sich noch einige Gebäude wie z Kutschenhaus, eine Brücke und ein Eingangstor, die zum Herrenhaus gehörten, sind vorhanden. Auch der Graben blieb intakt.
Eigentum und Titel
Van Dedem
Coenraad Willem van Dedem (1644-1714) kaufte das Herrenhaus 1683 und war der erste Herr der Gelder seiner Familie. Er kämpfte als Generalleutnant während der Spanischer Erbfolgekrieg in dem Schlacht von Malplaquet. Als Dankeschön für die in diesem Krieg geleisteten Dienste, die Herzog von Marlborough ihm zwei Kanonen, die das Anwesen schmückten.
Aufeinanderfolgende Herren und Dame von Gelder
- Coenraad Willem van Dedem (1644-1714), Lord van de Gelder im Verkauf seit 1683
- Gijsbert van Dedem (1686-1738), Herr der Gelder
- Anthony van Dedem (1715-1794), Herr der Gelder
- jhr. Frederik Gijsbert van Dedem (1743-1820), Herr der Gelder
- (jhr.) Anthony Boldewijn van Dedem (1774-1825), Herr der Gelder
- jkvr Johanna Philippina Hermanna van Dedem (1772-1860), Dame der Gelder; sie heiratete 1791 Friedrich Wilhelm Ernst von Knobelsdorff (1752-1820). Nach dem Tod der Dame von Gelder ging das Gut an die Familie Van Knobelsdorff über.
- jhr. Frederik Gijsbert van Dedem (1743-1820), Herr der Gelder
- Anthony van Dedem (1715-1794), Herr der Gelder
- Gijsbert van Dedem (1686-1738), Herr der Gelder
Von Knobelsdorff
Nach der Heirat der Dame von Dedem mit dem preußischen Generalleutnant von Knobelsdorff ging das Gut an diese Familie über. Frau von Knobelsdorff-van Dedem gab dem Haus ein neugotisches Aussehen und platzierte das Allianzwappen ihres Mannes an der Fassade. Sie hinterließ de Gelder in einem Testament ihrem jüngsten Sohn Frits (1810-1894), der mit Coenradine Wilhelmina Baronesse de Vos van Steenwijk (1814-1878) verheiratet war. Ihr Sohn Hendrik Anthony Zwier (1840-1905) erbte die Gelder. Im Jahr 1906 verkauften die Erben des letzteren das Gut an Herrn Willem Lodewijk, Baron de Vos van Steenwijk, in dessen Familie es bis heute geblieben ist.
Aufeinanderfolgende Damen und Herren der Gelder
- jkvr Johanna Philippina Hermanna van Dedem (1772-1860), Dame der Gelder; sie heiratete 1791 Friedrich Wilhelm Ernst von Knobelsdorff (1752-1820). Nach dem Tod von De Gelders Frau ging das Gut an die Familie Van Knobelsdorff über.
- Frederik Willem Adriaan Karel Baron van Knobelsdorff (1810-1894), Herr der Gelder
- Hendrik Anthony Zwier Baron van Knobelsdorff (1840-1905), Herr von de Gelder; seine Erben verkauften das Gut an ein Mitglied der Familie De Vos van Steenwijk.
- Frederik Willem Adriaan Karel Baron van Knobelsdorff (1810-1894), Herr der Gelder
Der Fuchs von Steenwijk
Nach dem Kauf des Herrenhauses ließ De Vos van Steenwijk das Haus abreißen, um ein neues Haus zu bauen. Diese Pläne wurden wegen des Ausbruchs des Ersten Weltkriegs annulliert.
Aufeinanderfolgende Herren der Gelder
- Herr. William Lodewijk Baron de Vos van Steenwijk (1859-1947), im Verkauf seit 1906 Lord van de Gelder
- Herr. Jan Arend Godert de Vos van Steenwijk (1889-1972)
- Herr Willem Jan Baron de Vos van Steenwijk (1923-2010)
- Jan Reint Baron de Vos van Steenwijk (1954)
- Herr Willem Jan Baron de Vos van Steenwijk (1923-2010)
- Herr. Jan Arend Godert de Vos van Steenwijk (1889-1972)
Quellen, Anmerkungen und/oder Verweise
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