WikiDer > Der Protagonist
Der Protagonist (1926) ist die erste Oper dieser Komponist Kurt Weill schrieb. Die Oper ist ein ein Akt spielen und der Libretto ist am Georg Kaiser. Bei der Premiere wurde der damals 26-jährige Weill plötzlich berühmt. Durch die Verwendung von Pantomime im Werk nimmt "Der Protagonist" einen einzigartigen Platz in der Operngeschichte ein.
Zusammenfassung
Die Oper spielt im England von Shakespeare. In einem Gasthaus sehen wir eine Gruppe von Wanderschauspielern, die damit beschäftigt sind, eine wichtige Aufführung für heute Abend vorzubereiten. Sie müssen ein Theaterstück für den Herzog aufführen. Der Protagonist (der Hauptdarsteller der Gruppe) und seine Schwester treten auf. Der Protagonist hegt mehr als nur die brüderliche Liebe zu seiner Schwester. Was er jedoch nicht weiß, ist, dass sie einen heimlichen Liebhaber hat und der Mann ihr hierher gefolgt ist.
Ein Diener des Herzogs teilt der Theatergruppe die Wünsche seines Herrn mit. Er will heute Abend eine komische Pantomime sehen. Die Schauspieler beginnen sofort mit dem Üben. Die Handlung ihres Spiels ist einfach genug: Ein Ehebrecher betrügt seine Frau mit einem jungen Mädchen, aber seine Frau hat auch eine außereheliche Affäre, natürlich mit einem lüsternen Mönch, und die lustige Geschichte endet damit, dass der Mann den Mönch rauswirft und die hält zwei Frauen für sich.
Nach dem Training herrscht im Gasthof eine nette Atmosphäre und die Schwester der Protagonistin sieht hier die ideale Gelegenheit, ihren Geliebten ihrem Bruder vorzustellen. Doch bevor sie die Chance hat, kommt der Diener des Herzogs zum zweiten Mal. Anscheinend hat der Herzog seine Meinung geändert und zieht eine ernsthafte Pantomime einer komischen vor.
Die Schauspieler nehmen ihre Praxis wieder auf. Die Handlung bleibt dieselbe, aber der Ton ist diesmal tragisch. Gerade im dunkelsten Moment des Stücks sieht der Protagonist seine Schwester und ihren Geliebten zusammen. Verloren in seiner tragischen Darstellung und unfähig zwischen Spiel und Realität zu unterscheiden, ersticht er seine Schwester in einem Anfall von Eifersucht. Als er zu sich selbst kommt, bittet er darum, seine Auslieferung zu verschieben, bis der Herzog seine beste Wiedergabe sieht, die er jemals niedergelegt hat. Eine Interpretation, bei der echter und inszenierter Wahnsinn nicht zu unterscheiden sind.