WikiDer > Der Esser
' der Esser ' ist eine Geschichte von Nescio (Pseudonym des Amsterdamer Geschäftsmannes J.H.F. Grönloh), erstmals 1911 in der Zeitschrift erschienen Der Führer. Das Novelle erzählt, wie Japi, der Verschlinger aus dem Titel, vom Geld anderer Leute lebt.
Inhalt
Die Geschichte handelt von einem wunderbaren Mann - Japan namens ("Ich kannte seinen Nachnamen nie") - der vom Geld anderer lebt, Anzüge kauft, die er nie bezahlt, und das 'Sterben' praktiziert. Japi hat nur ein Ideal, das perfekte Bohème zu sein. Er will nicht einmal Künstler sein."Gott sei Dank bin ich gar nichts", sagt Japi. Durch den Maler Bavink kommt er in Kontakt mit Koekebakker, auch bekannt als Erik de Man, der ersten Person des Buches. Japi wird schnell als Profiteur bekannt, "der deine Zigarren geraucht hat" und "Regenschirmgeliehen, die er nie zurückgebracht hat". Daher sein Spitzname: der Vielfraß. Japi, Bavink (der ein erfolgloser Maler is) und Koekebakker, a Journalist, gegen die Gesellschaft, in der Menschen ausgebeutet werden, und verzichten langsam aber sicher auf die Arbeit. Aus ihren Idealen wird jedoch nichts: Koekebakker arbeitet weiter in seinem Büro und verdient dort ein schönes Gehalt, verliert aber alle seine Ideale. Bavink wird zu einer immer tragischeren Figur, die Japi auf ein Podest stellt, aber selbst zum "Schimmel" wird. Japi selbst weiß auch nicht, wo er bleiben soll. Er geht zu Friesland, Belgien und Frankreich, findet aber nirgends den Sinn und die Bestätigung, die er sucht. Als seine unerreichbare Liebe Jeanne stirbt und er kein Ideal mehr sieht, zieht er um Nimwegen. Später hat Japi einen Job, kann sich aber nicht in der Zivilgesellschaft niederlassen – ein wiederkehrendes Thema bei Nescio – und verlässt schließlich die Eisenbahnbrücke über die wallonisch Biene Nimwegen. Seine Reise nach Friesland ist immer ungeklärt geblieben.
Erzähl- und Schreibstil
Die Geschichte wird in sieben kurzen Kapiteln aus der Perspektive des Schriftstellers erzählt, der in der Geschichte „Koebakker“ genannt wird. Die Hauptfigur lernte er durch einen Freund kennen, den Maler Bavink, der auch in Nescios Geschichte vorkommt Titanen verhindert. Die verwendete Sprache in der Esser ist vorerst nüchtern und unberührt.
Anmachspruch
Der Esser beginnt mit dem berühmten Satz:
- Außer dem Mann, der Sarphati-Straße den schönsten Platz in Europa gefunden habe, ich habe nie einen wundervolleren Gefährten gekannt als den Verschlinger.
Mit "der Mann, der..." bezieht sich Nescio auf die Holländer Schriftsteller und Walden-Gründer Frederik van Eeden. Van Eeden beschrieb die Sarphatistraat 1888 als Beispiel für den schlechten Geschmack des 19. Jahrhunderts, während er sich noch daran erinnern konnte, dass sie früher die schönste Straße der Welt war. Amsterdam gefunden. Die Kombination "Van Eeden" und "wunderbarer Gefährte" wurde offenbar häufiger verwendet. In einer Rede, die er 1899 an Amsterdamer Arbeiter richtete, stellte sich Van Eeden mit den Worten vor: "Vielleicht hat man Ihnen gesagt, dass ich ein wunderbarer Mensch bin..."
Das erste Komma im Anfangssatz kommt in Nescios Manuskript nicht vor. Dieser Fehler trat erst auf, nachdem das Manuskript bei den Herausgebern von eingereicht wurde Der Führer ist eingetroffen.
ein Absauger
Ein "Verschlinger" ist jemand, der bewusst - die Großzügigkeit - anderer ausnutzt. Im Amsterdamer Jargon wird er manchmal als jemand beschrieben, der "eine Gabel sticht". Die etwas weniger ernste Variante ist der Gelegenheitsfresser oder der 'bietser'.
Publikationsgeschichte
Im Januar 1911 erschien Nescios Debüt in der kulturellen Monatszeitschrift Der Führer und 1918 die Geschichte zusammen mit den Geschichten Titanen und Dichter gebündelt im Buch Dichter, Der Esser, Titanen. Ein Nachdruck davon wurde 1933 veröffentlicht, als Nescios Werk einen neuen literarischen Geschmack widerspiegelte. Ab 1956 wurde die Geschichte Mene Tekel (1946) dieser Sammlung hinzugefügt. Lange Zeit waren dies die einzigen Geschichten, die Nescio zur Verfügung hatte.
Nüsse
Quellen
- Knuvelder, G.P.M. (1971). 'Nescio (1882-1961)'Handbuch zur Geschichte der niederländischen Literatur. Band 4. Fünfte, vollständig überarbeitete Auflage. 's-Hertogenbosch: L.C.G. Malmberg, S. 577-583. ISBN 9020811622