WikiDer > Dekompressionsstopp
EIN Dekompressionsstopp ist ein Stopp, den ein Taucher während des Aufstiegs von a . macht tauchen. Wer unter Wasser (d.h. unter höherem Druck) atmet, nimmt Inertgase (Stickstoff- und möglicherweise Helium (im Falle von Trimix-Mischungen)) in die Gewebe (siehe Dekompressionskrankheit). Beim Aufstieg werden diese gelösten Inertgase in das Gewebe und in den Blutkreislauf freigesetzt. Diese Gase bilden dann kleine Blasen.
Durch weiteres Aufsteigen, wodurch der Umgebungsdruck immer weiter abnimmt, können diese Blasen größer werden, weil der Umgebungsdruck kleiner wird als der Druck in diesen Blasen. Wenn die Blasen nicht zu groß werden, werden sie irgendwann wieder ausgeatmet. Bei zu schnellem Aufstieg werden die Blasen so groß, dass sie nicht mehr durch die kleineren Blutgefäße transportiert werden können und es kommt zu einer Verstopfung, die wiederum Ursache für Dekompressionskrankheit.
Beim Sporttauchen, normalerweise innerhalb der Nullzeit getaucht, was grundsätzlich bedeutet, dass der Tauchgang jederzeit abgebrochen und an die Oberfläche aufgestiegen werden kann, wo das Risiko einer Dekompressionskrankheit sehr gering ist.
Insbesondere beim technischen oder professionellen Tauchen, wenn der Taucher tief und/oder lang taucht und dabei die Nullzeit überschreitet, muss der Aufstieg schrittweise erfolgen, um die Blasen nicht zu groß werden zu lassen und dem Körper einen Chance auf sichere Weise zu verlassen, bevor Sie weiter aufsteigen.
Während des Aufstiegs wird bei diesen technischen Tauchgängen oft auch auf ein anderes Atemgemisch umgeschaltet, das mehr Sauerstoff und weniger Inertgase enthält als das, das während der unteren Phase des Tauchgangs verwendet wird. Infolgedessen ist die Diffusion der Inertgase werden schneller und die Stopps können kürzer sein.
Je länger und/oder tiefer der Tauchgang war, desto länger dauert der Aufstieg, um sicher an die Oberfläche zurückzukehren. Diese Zeit kann von wenigen Minuten bis zu vielen Stunden (oder sogar mehreren Tagen) reichen.