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Ditzitel

dieser Sitz war ein interaktivTeletext-Dienst die zwischen 1984 und 1987 von . entwickelt und betrieben wurde VNU Neue Medien. Ditzitel arbeitete auf Basis der bestehenden Infrastruktur, nämlich Teletext und Telefon. Der Erfinder dieses Dienstes war Gustaaf van Ditzhuijzen, Mitarbeiter von VNU Nieuwe Media und auch Projektleiter von Ditzitel.

Informationsangebot

Ditzitel war ein Vorläufer der späteren Internet. Die Informationen waren im Gegensatz zum statischen Videotext interaktiv. So war es beispielsweise möglich, Informationen wie die Reiseplaner der NS, Flugpläne, Angebote und Hypothekenberechnungen, aber auch das Bestellen von Kinokarten und zum Beispiel Pizzen gehörten zu den Möglichkeiten. Der Vorgänger des aktuellen AH Web Stores, James Telesuper, war auch dabei.[1]

Ausstattung und Bedienung

Die Anlage bestand aus einem Fernseher mit Videotext und einem DTMF- Telefon mit Tonwahl. Um eine Verbindung herzustellen, musste man zunächst eine zentrale Telefonnummer anrufen. Über den Computer wurde dann eine persönliche Videotextseite zugewiesen. Diese Seitennummer musste auf der Fernbedienung des Fernsehers ausgewählt werden. Dann erschien der Willkommensbildschirm mit verschiedenen Abschnitten, die von 1 bis 9 nummeriert waren. Mit den Drucktasten des Telefons könnte man dann eine Nummer der gewünschten Kategorie eingeben. Dann folgte sofort die nächste Seite mit einem Menü, bis die gewünschte Information erreicht war. Die Besonderheit des Systems war, dass es Kabel transportiert wurde, wodurch eine Breitband-Download-Verbindung bereitgestellt wurde. So musste die Seite nicht sein Viditel bei einer Geschwindigkeit von 1200 Baud auf den Bildschirm „geschrieben“ werden.

Anfang und Ende

Dieser Sitz wurde 1986 während der firat in dem RAI in Amsterdam.[2] Der Dienst wurde über das Amsterdamer Kabelnetz (KTA) und das experimentelle Kabelnetz in Süd-Limburg (Maastricht, Heerlen, Kerkrade, Sittard und Geleen) angeboten. Die Kosten für ein Abonnement betrugen 2,50 € pro Monat. Hinzu kamen die Ortsgesprächsgebühren.

Dieser Sitz kam jedoch nie vom Boden. Der Dienst sollte im September 1986 beginnen, wurde aber verschoben. Ein neuer Versuch wurde am 20. März 1987 unternommen, aber Softwareprobleme bei der Identifizierung und das mangelnde Interesse von Verbrauchern, Werbetreibenden und Informationsanbietern veranlassten VNU an diesem Tag, den Stecker des Projekts zu ziehen und 23 Millionen Gulden abzuschreiben.[3]