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DOCDATA NV | ||||
| Stipendium | Euronext: DOCD | |||
| Einrichtung | 1981 | |||
| Schlüsselfiguren | Michael Alting von Geusau (CEO) Marc Verstraeten (CFO) | |||
| Hauptquartier | Energiepfad 2 Waalwijk, Die Niederlande | |||
| Angestellte | 1323 (Durchschnitt 2014) | |||
| Produkte | Zahlungsdienstleister, Erfüllung, Internet, Lasertechnik, Retourenlogistik, Produktfotografie | |||
| Einnahmen/Jahr | 168 Millionen Euro (2014) | |||
| profitieren/Jahr | 7,3 Mio. € (2014) | |||
| Marktkapitalisierung | 6 Mio. € (19. Februar 2016) | |||
| Webseite | DOCDATA N.V. | |||
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DOC-Daten ist ein niederländisches E-Commerce-Unternehmen mit Sitz in Waalwijk. Es ist jetzt Teil von Ingram Micro, einer amerikanischen Vertriebsgesellschaft.
DOCdata wurde 1981 gegründet und war neben den Niederlanden auch in Deutschland, Belgien, England, Italien, Polen, Spanien, der Schweiz und Frankreich aktiv. Im Jahr 2014 beschäftigte das Unternehmen mehr als 1.300 Mitarbeiter. Im Jahr 2015 wurden die Hauptaktivitäten veräußert und der Verkaufserlös an die Aktionäre ausgeschüttet. Die Börsennotierung des Unternehmens wird schließlich von einem Unternehmen namens The Internet of Cars übernommen[1]. Heute heißt der börsennotierte Fonds Ease2Pay. [2]
Geschichte
DOCdata wurde 1981[3] wurde gegründet, um optische Speicher mit Laserlicht ähnlich wie damals zu erforschen existing Compact Disc, aber auf Band: die sogenannte Digital Optical Cassette (DOC)[4]. 1984 ging das Unternehmen als "Hightech-Versprechen" an die Börse[5]. Die Technologie und das damit zu realisierende "DOCwheel" erwiesen sich als nicht praktikabel und DOCdata geriet 1990 in ernsthafte Schwierigkeiten.[6]. Nach einer Zahlungseinstellung 1991 stellte DOCdata auf die Produktion von CDs um - und zwar weil sich die bereits bestehende Optical Data Storage Company (ODSC) erlaubte, die börsennotierten, aber praktisch bankrotten DOCdata zu "kaufen".[7][8]. Die Börsennotierung endete 1993 mit dem Verkauf der Aktien an die Begemann-Gruppe.
Einige Jahre später konzentrierte sich das Unternehmen auf den Versand dieser Bild- und Tonträger. 1997 ging Docdata erneut an die Börse und mit Wirkung vom 19. März 2012 wurde die Aktie in den Small-Cap-Index aufgenommen AScX. 1999 ging das Unternehmen eine langfristige Partnerschaft mit Bertelsmann Online ein, später bol.com. Sechs Jahre später wurde Docdata durch eine Akquisition um eine eigene E-Commerce-Niederlassung erweitert und ein Jahr später auch die Internetsparte „e-solutions“ zur Abwicklung von Online-Zahlungen übernommen.[9]
DOCdata wächst weiter und hat seine europäische Marktposition in den letzten Jahren durch Akquisitionen und Kooperationen mit Partnern in mehreren wichtigen europäischen E-Commerce-Märkten gestärkt. Das Unternehmen will sein Wachstum durch intelligente und innovative Lösungen und operative Exzellenz fortsetzen.
DOCdata war Marktführer im Bereich E-Fulfillment in den Niederlanden und führend in diesem Bereich in Europa.[Quelle?] Neben dem Fulfillment bot das Unternehmen auch alle weiteren Dienstleistungen für E-Commerce-Unternehmen an, wie Zahlungsdienste, Retourenabwicklung, Webshop-Management und Anbindung an Online-Marktplätze. Im Oktober 2015 verkaufte Docdata den Teil, der Bestellungen für Online-Shops abwickelt.[10] Das amerikanisch Industriepartner Ingram Micro legte dafür 155 Millionen Euro auf den Tisch.
DOCdata beinhaltete auch die Veldhovense IAI Industriesysteme. Das Unternehmen entwickelt und baut Maschinen zur Bearbeitung unterschiedlicher Materialien mit Lasertechnik. Eine Anwendung hierfür ist beispielsweise die Herstellung von Pässe. Im Dezember 2015 einigte sich Docdata mit Assa Abloy über den Verkauf dieser Technologietochter. Es Schwedisch Unternehmen zahlt 22 Millionen Euro für IAI.[11] IAI erzielte 2014 einen Umsatz von 21 Millionen Euro.
Am 16. Dezember 2015 wurde die Aktionäre Genehmigung des Verkaufs der E-Commerce-Aktivitäten an Ingram Micro und von IAI an Assa Abloy.[12] Der Verkaufserlös wurde an die Aktionäre ausgeschüttet. Sie erhielten eine Zwischendividende von 23,50 Euro je Aktie.[12] Die Docdata-Aktie schloss an diesem Tag mit 23,68 Euro, womit fast die gesamte Beteiligung an die Aktionäre ausgeschüttet wurde.[12]
Im Juli 2016 hat Cocoondd ein Übernahmeangebot für alle ausstehenden Docdata-Aktien abgegeben.[13] Cocoondd hatte bereits ein großes Interesse an der leeren Börsenhülle und will nun die anderen Aktionäre auskaufen. Das Angebot von Cocoondd beläuft sich auf 35 Cent in bar je Aktie.[13]
Aktivitäten
Vor dem Verkauf der Aktivitäten im Jahr 2015 vertrieb DOCdata Produktkategorien wie Spielwaren, Unterhaltungselektronik und Bücher, war aber beispielsweise auch in den Branchen Fashion und Home & Living vertreten. Darüber hinaus war sie vor allem im Bereich E-Commerce für Kunden wie Der Bienenstock, PS und Vroom & Dreesmann. DOCdata war der größte Dienstleister in den Niederlanden in E-Commerce. Die Docdata-Industriehallen in Waalwijk hatten eine Gesamtnettofläche von 125.000 m²2 wo mehr als 500.000 SKUs (Stock Keeping Units) gelagert wurden. Die Tochtergesellschaft DOCdata Payments, ehemals Triple Deal, bot ihre finanziellen Zahlungsdienstleistungen unter anderem in Deutschland, Belgien, Italien, Vereinigtes Königreich und Spanien. Am 5. Juli 2017 gab DOCdata Payments bekannt, dass es vom Mobilfunkanbieter übernommen wurde CM.[14]