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Marien- und Korbiner Dom (Freising) | ||||
Maria und Korbinian Dom | ||||
| Platz | Freising | |||
| Konfession | katholische Kirche | |||
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Innere | ||||
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Das Maria- und Korbinian-Kathedrale (Dom St. Maria und St. Korbinian) im Freising, auch kurz Mariadom genannt, war Bischofssitz und Domkirche des ehemaligen Bistums Freising, bevor das Bistum 1821 eingemeindet wurde. Erzdiözese München und Freising ging hoch und die Liebfrauenkirche zu München wurde zu einer Kathedrale erhoben. Auf Initiative des ehemaligen Erzbischofs von München und Freising, Kardinal Joseph Aloisius Ratzinger, der ehemalige Papst Benedikt XVI, hat die Kirche den Status einer Co-Kathedrale. Hier finden die Priesterweihen der heutigen Erzdiözese statt. Der Zweite Muster der Kirche, die Heiliger Korbinian, ist zugleich Schutzpatron der Stadt Freising und des heutigen Erzbistums München und Freising.
Geschichte
Auf dem Domberg steht seit dem Jahr 715 die erste Marienkirche des heutigen Bistums. Heiliger Bonifatius wurde als Bischofskirche bezeichnet. Die Kirche wurde um 860 von in Auftrag gegeben Bischof Anno durch ein neues ersetzt dreischiffig blöd. Nach einem Brand am 5. April 1159 auf einem Palmsonntag, war mit dem Ursprungsstrom Romantik Kirche begann mit teilweiser Nutzung alter Gebäudeteile. Die Fertigstellung und Einweihung des Gotteshauses erfolgte 1205. Im Laufe der Jahrhunderte wurde die Kathedrale später mehrmals umgebaut.
Die ursprünglich flache Holzdecke der romanischen Kirche wurde in den Jahren 1481-1483 renoviert gotisch Tresore ersetzen. Ab 1619 begann der barocke Bau des Kirchengebäudes mit der Entfernung des gotischen Go Rippen. Die im Zusammenhang mit dem 1000-jährigen Jubiläum begonnene Renovierung führte zur reich verzierten Gegenwart Rokoko-Interieur, die um das Jahr 1724 durch die Brüder Asam wurde gegründet. Bei der Farbwahl orientierten sich die beiden Brüder an den Farben des Hochaltargemäldes. Dadurch hinterlässt der Raum einen harmonischen Eindruck.
In den 1920er Jahren wurden die Fresken bei Renovierungsarbeiten teilweise übermalt. Dies führte zusammen mit der Feuchtigkeit zu schweren Schäden an den Fresken. Bei der letzten großen Renovierung im Jahr 2006 wurde die Farbschicht chemisch entfernt.
Seine Heiligkeit Benedikt XVI studierte von 1946 bis 1951 Theologie als Joseph Aloisius Ratzinger. Er wurde im Dom zum Priester geweiht und arbeitete später als Theologieprofessor in Freising. Am 14. September 2006 hat der damalige Papst am Ende seines Besuchs in paus Bayern der Kathedrale bei einem Treffen mit dem Klerus.
Kunstwerke[1]
der Hochaltar
Der heutige Hochaltar wurde 1625 von Philipp Dirr angefertigt und ersetzte den damaligen älteren gotischen Hochaltar. Im 17. Jahrhundert bestellte der Fürstbischof Veit Adam von Gepeckh bei dem flämischen Barockmaler Peter Paul Rubens das Gemälde des Hauptaltars. Das Gemälde zeigt die „Apokalyptische Frau“. Seit 1804 befindet sich das Original im Alte Pinakothek in München. Das aktuelle Gemälde ist eine 1926 angefertigte Kopie von Emil Böhm.
Das Maria-Symbol
Die byzantinische MariaSymbol kommt ursprünglich raus Konstantinopel und kam durch Italien und England nach Freising. Die Ikone wurde verehrt, weil man glaubte, dass sie vom Evangelisten Lukas stammt. Die Ikone ist heute im Domberg Museum untergebracht. Dort steht es in einer barocken Umgebung, umgeben von Engeln und eingefasst in einen kostbaren Altar mit Silberbeschlägen.
Chor Stände
Der Dom besitzt ein gotisches Chorgestühl aus dem Jahr 1488 mit der Bischofsserie aus dem Jahr 724.
Die Fresken
Die Fresken wurden im 18. Jahrhundert von den Brüdern Asam geschaffen. Besonders hervorzuheben ist die falsche Kuppel, in der die Gottesmutter wie eine Prinzessin und Domherrin zwischen vier Säulen von Tugenden und Engeln umgeben ist. Die Kuppel wird von den vier Evangelisten getragen. Lukas der Evangelist hält in seinen Händen das von ihm gemalte Bild der Gottesmutter. Im großen Mittelfresko empfangen die Heiligen von Freising die Krone des ewigen Lebens aus den Händen Christi.
Seitenaltäre
Die Kirche hat fünf Schiffe. Die beiden äußeren Seitenschiffe wurden nach und nach mit dem Bau kleiner Seitenkapellen im 14. und 15. Jahrhundert errichtet. Zwischen Außen- und Innenschiff befinden sich schöne, reich verzierte, vergoldete schmiedeeiserne Ornamenttore um 1630. Im nördlichen Teil, im Osten, im Innenschiff die Sakramentenkapelle mit einer Klagegruppe von Erasmus Grasser aus dem Jahr 1492 Außenschiff hängt im östlichen Abschluss ein Altargemälde von 1626 von Peter Candid mit Darstellung "Mary besucht ihre Cousine Elisabeth". Es Johannes-Nepomukaltar im südlichen Seitenschiff entstand in den Jahren 1737-1738 von Egid Quirin Asam im Stil des italienischen Spätbarocks. Im Volksmund wird der Altar wegen der Statuen, die alle einen Johannes darstellen, auch Johannesaltar genannt (Johannes der Täufer, Evangelist Johannes und Heiliger Johannes Nepomuk).
Organ
Das Orgelgehäuse ist noch von dem alten Instrument von 1624 des Münchner Orgelbauers Hans Lechner. Die Orgel kann mit zwei bemalten Flügeltüren verschlossen werden. Oben in der Mitte befindet sich eine Uhr mit römischem Zifferblatt. Die Türen des Orgelkastens sind innen mit einem Engelkonzert bemalt, außen die Verkündigung des Herrn vorgeschlagen. Das aktuelle Instrument wurde in den Jahren 1978-1980 von der Firma Winfried Albiez aus Lindau gebaut und verfügt über 52 Register verteilt auf drei Manuale.
Krypta
Der Neubau des Doms begann mit einer romanischen, vierschiffigen Krypta. Die Krypta wurde vermutlich am 2. September 1161 fertiggestellt, als in Anwesenheit des Erzbischofs von Salzburg de Relikte des Heiliger Nonnosus wurden beigesetzt. Alle Säulen und Kapitelle der Krypta sind einzigartig geformt. Das Besondere ist das sogenannte Bestiensäule mitten in der Krypta. Die Säule ist komplett mit kämpfenden Menschenfiguren und Drachen verziert. Die Säule lässt sich in zwei Teile unterteilen: Auf der Seite, wo die Sonne untergeht (Westen), herrschen die Mächte der Finsternis, im Osten, wo die Sonne aufgeht, bringt Christus Hoffnung und Leben. Auf dem leeren Sarkophag des Heiligen Corbinian befindet sich ein neoromanischer Schrein aus dem Jahr 1861 mit seinen Reliquien. Auch der Sankt Lantpert in der Krypta begraben.
Maximiliankapelle
Die Krypta wurde 1710 um die achteckige Maximilianskapelle von Giovanni Antonio Viscardi erweitert. Die Decke wurde von Hans Georg Asam, dem Vater der beiden Brüder Cosmas Damian Asam und Egid Quirin Asam, bemalt. Unter den Nischen befinden sich Wandmalereien von 1772 von Johann Baptist Deyrer. In der Kapelle befindet sich ein Altarbild von Andreas Wolff und ein kleiner Reliquienschrein mit einer Reliquie des 1988 Getauften Kaspar Stangassinger.
Kloster
Östlich des Doms schließt das gotische Go Kloster Auf. Der Kreuzgang aus dem 15. Jahrhundert wurde 1716 fertiggestellt Johann Baptist Zimmermann mit Stuck. Der Kreuzgang führt im nordöstlichen Teil durch das 14. Jahrhundert Kirche des Heiligen Benedikt. Im Süden befindet sich über dem Kreuzgang der Barocksaal der Dombibliothek.
Uhren
Der Freisinger Dom hat elf Glocken und stammt aus der Renaissance und dem Barock. 2007 wurden zwei Glocken gegossen.
Bilder

Krypta

Hauptaltar

Organ

Grablegung

Korbinischer Schrein

Sakrament-Kapelle
Externer Link
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Quellen, Anmerkungen und/oder Verweise
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