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EIN Drahtmodell ist eine vereinfachte Anzeige eines Objekts entsteht, indem es nur Rippen eines Objekts darstellt. Bei der Darstellung komplexer grafischer Objekte in 3D spricht man im Allgemeinen von einem Wireframe, wie es in Computersoftware der Fall ist Mixer. In Programmen wie Blender ist es oft möglich, detailliert festzulegen, wie ein Objekt gezeichnet wird. So lassen sich beispielsweise die Texturierung und Schattierung aller Oberflächen getrennt voneinander ein- und ausschalten. Wireframe-Modelle werden auch in anderer (2D-)Software verwendet, beispielsweise um das Layout in einem DTP-Programm oder Website-Builder ohne alle Bilder anzuzeigen.
Warum
Es gibt mehrere Gründe, mit einem Drahtmodell zu arbeiten:
- Rendering-Geschwindigkeit, ein Drahtmodell kann schneller projiziert werden, da die Berechnungen, die das Aussehen der Oberfläche bestimmen, wegfallen. Besonders beim Erstellen und Testen von Animationen beweist ein Drahtmodell seine Dienste.
- Transparenz, beim Bearbeiten eines 3D-Objekts können auch Knoten auf der anderen Seite des Objekts ausgewählt werden.
- Übersichtlich zeigt ein Wireframe die Komposition ohne potenziell störende Details.
Nachteile
Der Nachteil eines Drahtmodells besteht darin, dass bei einer orthographischen Projektion die Ansicht die dargestellte Situation nicht mehr eindeutig widerspiegelt. Da der Betrachter die Hinweise aus der Textur und Schattierung übersieht, kann eine Ansicht mit einem Drahtgitter oft als zwei verschiedene Konfigurationen angesehen werden. Dies ist in den Bildern der Kugel zu sehen:
- Beide 'Pole' der Kugel sind im Drahtmodell deutlich zu erkennen, jedoch kann der Betrachter aus dem Drahtmodell nicht erkennen, ob zB der oberste 'Pol' im Endergebnis sichtbar ist. Dies ist nur in der Detailversion sichtbar.