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Dreesmann-museum
Dreesmann-Museum
Das Gebäude im Jahr 1993
OrtJohannes Vermeerstraat 2, Amsterdam
Koordinaten52° 21′ N, 4° 53′ O
ThemaAmsterdam
Eröffnungsdatum25. November 1950[1]
Schließungca. 1959
Menschen
DirektorWillem Dreesmann
Gehäuse
ArchitektJA. van Straaten
Gebaut1911
Detailkarte
Dreesmann-Museum (Amsterdam Center)
Dreesmann-Museum
Portal  Portalsymbol  Kunstkultur

Es Dreesmann-Museum war ein Museum, das die Amsterdamica-Sammlung von Willem Dreesmann (1885-1954) ausgestellt. Das Museum befand sich in einer Villa aus dem Jahr 1911 in der Johannes Vermeerstraat, das vor dem Zweiten Weltkrieg als Wohnsitz der Familie Dreesmann gedient hatte.

Sammlung

Willem Dreesmann in seinem Haus in der Johannes Vermeerstraat, um 1920. Foto von Jacob Merkelbach

Willem Dreesmann stammte aus einer bekannten Kaufhausfamilie, die bereits vor dem Krieg Kunstgegenstände mit Bezug zur Stadt sammelte. Amsterdam.[2] Neben vielen topografischen Arbeiten umfasste die Sammlung Gemälde, Zeichnungen, Grafiken und Bücher mit Bezug zu Amsterdam. Darüber hinaus enthielt die Sammlung verschiedene Uhren, Musikinstrumente, Münzen, Porzellan und andere Utensilien.

Museum

Die Sammlung bestand auch nach dem Umzug der Familie Dreesmann nach De. im Jahr 1939 weiter Diepenbrockstraat im Gebäude in der Vermeerstraat. Während des Zweiten Weltkriegs wurde das Gebäude von der deutschen Besatzungsmacht beschlagnahmt. Die Sammlung wurde in dieser Zeit fünfmal umgezogen, überstand den Krieg aber relativ unbeschadet. (2500 Werke der sogenannten Vondelboekerij sind verfallen) Nach dem Krieg kehrte die Sammlung in die Vermeerstraat zurück. Dreesmann beschloss 1950, die Sammlung der Öffentlichkeit zugänglich zu machen, und am 25 d'Ailly das Dreesmann-Museum.

Schließung und Überleben

Willem Dreesmann starb 1954. Seine Familie interessierte sich nicht besonders für die Sammlung und ließ sie im März 1960 versteigern.[3] Der Erlös betrug rund 4 Millionen Gulden. Das meiste wurde von der Stadtarchiv Amsterdam, die es bis heute als Atlas Dreesmann hält.[4] Andere Teile landeten bei Vorgängern der Historisches Museum Amsterdam Amsterdam und bei der Städtisches Museum.Das Gebäude wurde 1961 saniert und als kunsthistorisches Institut der Universität Amsterdam. Seit 1991 dient das Gebäude als Sitz der Niederländische Zeitschrift für Medizin.

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