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Dresdner SC
Dresden SC
NameDresdner Sport Club Fußball 98 e.V.
Etabliert30. April1898
StadionHeinz-Steyer-Stadion
Kapazität35.000
LigaKriesoberliga Dresden (VIII)
Zuhause
von
Portal  Portalsymbol  Fußball

Dresden SC ist ein Sportverein aus Dresden und wurde an 30. April1898 gegründet und die Fußballabteilung des Vereins war in 1900Mitbegründer des Deutscher Fußball-Bund.

Die Volleyball-Frauen des Dresdner SC spielen seit der Saison 1997/98 in der Bundesliga. Seitdem gewann das Team fünfmal die Deutsche Meisterschaft (1999, 2007, 2014, 2015 und 2016), fünfmal den DVV-Pokal (1999, 2002, 2010, 2016 und 2018) und einmal den CEV Challenge Cup (2010) auf europäischer Ebene.

Geschichte des Fußballvereins

Entstanden bis 1933

Am 11. Dezember 1843 wurde der Dresdner Turnverein gegründet, einer der ersten Sportvereine in Deutschland. 1865 nahm der Verein den Namen Allgemeiner Turnverein (ATV) an. Einige Briten gründeten am 18. März 1874 Englischer Fußballverein Dresden op, der erste Club auf dem europäischen Festland, der nach den gleichen Regeln wie die Briten spielt. Im Jahr 1893 wurde Neuer Dresdener FCner etabliert. Am 30. April 1898 wurde der Dresdner Sport-Club von Mitgliedern des nicht mehr existierenden Dresdner English FC und von Mitgliedern des Neuen Dresdner FC gegründet.

1900 war der Verein Mitbegründer der Dresdner Fußballverband. Es wurde ein Wettbewerb mit drei Vereinen organisiert. BC Sportlust 1900 gewann alle vier Spiele und der Dresdner SC musste sich den zweiten Platz mit dem Dresdner FC 1893 teilen FC Dresdensia 1898 stieg in die Liga ein und diesmal gewann der Dresdner SC. 1902 gründete die Mitteldeutscher Fußball-Bund das Ostsächsische Liga in, einer Vorrunde der mitteldeutschen Endrunde. Der Verein gewann 6-0 gegen Mittweidaer BC. In dem Mitteldeutsche Endrunde der Verein verlor gegen den späteren Landesmeister VfB Leipzig. Ein Jahr später würde der Verein erneut das Finale gegen Leipzig bestreiten, aber es wurde nie gespielt, es wurde nach dem Bundesfinale angesetzt, an dem Leipzig bereits teilgenommen hatte, und am Ende wurde beschlossen, das mitteldeutsche Finale nicht zu spielen. Im 1904/05 den Verein besiegt Hallescher FC 1896 und durfte auch in die Endrunde um den nationalen Titel wo der Verein gewonnen hat Victoria Hamburg, wurde aber im Halbfinale von . gestoppt Berliner TuFC Union 1892. In diesem Jahr organisierte der Dresdner Fußballverband nach einigen Jahren des Schweigens eine eigene Meisterschaft. Sieben Vereine kämpften um den Titel und der Dresdner SC gewann alle Spiele.

Im 1905/06 der Verein gewann elf der zwölf Spiele und einmal unentschieden. In dem letzte Runde der Verein qualifizierte sich für das Finale, danach Chemnitzer BC verwirkt, aber weil der DSC das Endspiel gegen den VfB Leipzig nicht im Stadion bestritten hat Wacker Leipzig spielen wollten, verwirkten sie sich. In der folgenden Saison verlor der Verein in der letzte Runde von Magdeburger FC Viktoria 1896, ein Jahr später aus Chemnitzer BC. Im 1908/09 hat der Verein gewonnen FC Apelles Plauen, bekam dann aber einen 7-2 Swipe von SC Erfurt 1895. Im 1909/10 die Hegemonie des Vereins in Ostsachsen wurde von BC Sportlust sogar gebrochen FC Guts Mütze und Dresdensia beendete für den Verein. Im folgenden Jahr korrigierte der Verein die Situation mit einem neuen Titel, verlor dann aber in der letzte Runde ja von Hallescher FC Wacker. Im 1911/12 der Verein wurde zusammen mit Sportlust Erster, gewann aber das Finale um den Titel. Die nächsten zwei Jahre wurden Dresdner Fußballring Meister und DSC mussten sich mit Platz vier begnügen. 1916 wurde der Titel erneut gewonnen, aber danach musste der Verein die Rolle an der Spitze für einige Jahre freigeben.

Der Verein erlebte ein Wiederaufleben zwischen 1925 und 1930 als der Verein nur 2 der 90 gespielten Spiele verlor. 1926, nach einem Sieg gegen Fortuna Leipzig Mitteldeutscher Meister und qualifizierte sich damit für die Endrunde. In der ersten Runde verlor der Verein gegen Breslau SC 08. In der folgenden Saison schied der Verein im Halbfinale der Mitteldeutschen Meisterschaft aus Chemnitzer BC. Ebenfalls 1928 wurde der Verein in Ostsachsen Meister und erreichte das Mitteldeutschland-Finale. Im Halbfinale, SC Apolda sogar dem Erdboden gleichgemacht (16-1). Im Finale verlor der Verein gegen Wacker Halle, qualifizierte sich aber als Vizemeister für die deutsche Endrunde. Auch dieses Mal schied der Verein in der ersten Runde aus, diesmal von Wacker München.

In der folgenden Saison besiegte der Verein Chemnitzer BC im Finale und wurde erneut Mitteldeutscher Meister. Erneut kollidierte der Verein in der ersten Runde mit einem Verein aus München, diesmal unterlag Bayern der Klub. Im 1929/30 besiegte den Dresdner VfB Leipzig mit 2:1 und wurde wieder Meister. In der deutschen Endrunde hatte der Verein schließlich mit einem 8:1-Sieg gegen VfB Königsberg und ein knappes 5-4 gegen den damaligen Spitzenklub SpVgg Fürth. Im Halbfinale musste der Verein gegen Holstein Kiel.

Im 1930/31 den Verein besiegt Budissa Bautzen 1-11 in der ersten Runde und Preußen Langensalza 6:0 im Finale. Der VfB Königsberg wurde in der Finalrunde erneut mit 8:1 überspielt und auch diesmal war Holstein Kiel der Schuldige, wenn auch eine Runde früher als im Jahr zuvor.

Auch in der folgenden Saison schien der Verein mit hohen Punktzahlen in der Vorrunde auf dem Weg zu einem neuen Titel zu sein, doch im Finale verlor der Verein knapp gegen PSV Chemnitz. In diesem Jahr ging nicht der Vizemeister in die Endrunde, sondern der Pokalsieger und die Saison war für Dresdner beendet. Im 1932/33 der Verein gewann im Halbfinale von Fortuna Magdeburg und revanchierte sich dann am PSV Chemnitz und wurde erneut Mitteldeutscher Meister. In der nationalen Endrunde verlor der Verein in der ersten Runde gegen Arminia Hannover.

Gauliga

1933 kam die NSDAP an der Macht und die Liga wurde gründlich umstrukturiert. Die regionalen Fußball-Dachverbände wurden abgeschafft und die mehr als 25 höchsten Spielklassen des Mitteldeutschen Bundes aufgelöst. Das Gauliga wurde als neue höchste Spielklasse mit sechzehn Spielklassen eingeführt und Dresdner spielte in der Gauliga Sachsen. Dresdner belegte gemeinsam mit dem VfB Leipzig Platz 1 erste Saison, hatte aber ein besseres Torverhältnis. Das letzte Runde hatte sich verändert und die sechzehn Meister wurden in vier Gruppen zu je vier Vereinen eingeteilt. Dresdner kam in einer Gruppe mit 1. FC Nürnberg, Wacker Halle und Borussia Fulda. Der Verein belegte zusammen mit Nürnberg den ersten Platz. In diesem Jahr galt nicht der Verein mit der besseren Tordifferenz, sondern mit dem besseren Torquotienten. Dresden hatte zwar ein Torverhältnis von 9 und Nürnberg 6, aber Nürnbergs Quotient war besser als der von Dresden und erreichten das Halbfinale. In den folgenden Jahren wurden die Titel zwischen PSV Chemnitz und BC Hartha. Im 1938/39 der Verein wurde wieder Meister. In dem letzte Runde der Klub war in Gruppe 2B mit nur zwei Klubs. Dresdner wurde Gruppensieger und spielte gegen Fortuna Düsseldorf, der Gewinner von 2A für ein Ticket für das Halbfinale. Dresdner gewann souverän und zog ins Halbfinale ein, in dem der Verein unentschieden gegen FC Schalke 04, der Spitzenklub aus den dreißiger Jahren. Der Verein verlor in der Wiederholung.

Auch in 1939/40 der Verein qualifizierte sich für die Endrunde und wurde Gruppensieger. Im Halbfinale hat der Verein von Rapid Wien (Österreich war jetzt an Deutschland annektiert). Schalke war im Finale wieder der Gegner und auch dieses Mal zog sich der Verein zurück Gelsenkirchen am längsten Ende. Trostpreis in diesem Jahr war das Tschammerpokal, ein Vorläufer der DFB-Pokal, die der Verein im Finale gegen Nürnberg gewann.

In der folgenden Saison lag der Verein 11 Punkte vor ahead Planitzer SC Meister in der Gauliga. In dem letzte Runde der Verein war wieder in einer Dreiergruppe und spielte das Finale Vorwärts RaSpo Gleiwitz. Im Halbfinale verlor der Verein gegen den späteren Landesmeister Rapid Wien. In dem Tschammerpokal besiegte unter anderem den Verein Hannover 96 mit 9-2 und Admira Wien 4:2 und verlängerte im Finale den Titel gegen Schalke.

Planitzer SC hielt den Verein vom Titel ab 1941/42, aber in der folgenden Saison legte der DSC den letzten Schliff, indem er alle Spiele gewann und in 18 Spielen 136 Tore erzielte. Bis zum Zweiter Weltkrieg wurden die letzte Runde nicht mehr in der Gruppenphase gespielt, sondern nach wie vor in Pokalform. Nach einem sparsamen Segen gegen SV Dessau 05 in der ersten Runde gewann der Verein mit klaren Zahlen gegen Eintracht Braunschweig und SV Neufahrwasser 1919. Im Halbfinale gewann der Verein mit 3:1 gegen Holstein Kiel und erreichte damit das Finale gegen FV Saarbrücken der 3:0 gewonnen hat.

Dresdner verlängerte den Titel in der Gauliga und unterlag in der letzte Runde beide Germania Königshütte wenn Borussia Fulda mit 9-2. Im Viertelfinale gewann der Klub knapp mit 3:2 gegen den Österreicher Erstes Wien und im Halbfinale 3:1 gegen Nürnberg. Der Verein erreichte zum zweiten Mal in Folge das Finale und gewann es mit 4:0 gegen Luftwaffen-SV Hamburg.

Die nächste Saison war bis zum Ende des Krieges unvollendet.

DDR-Zeit

Nach dem Krieg kam der Kommunismus Ost-Deutschland, alle Clubs wurden geschlossen und später neu gegründet. Der Verein wurde wie SG Dresden-Friedrichstadt neu gegründet und eingespielt 1950 immer noch das Finale um den nationalen Titel gegen den von der Sowjetunion unterstützten Horch Zwickau. Der Verein wurde wie zu bürgerlich Von der kommunistischen Regierung etikettiert, spielte Horch ein schmutziges Spiel und hatte auch den Schiedsrichter zur Stelle, der drei von Friedrichstadts Männern vom Feld schickte. Horch gewann 5:1. Friedrichstadt-Anhänger stürmten das Feld und verletzten einen Zwickauer Spieler. Der Klub wurde anschließend aufgelöst und die Spieler wurden umgesiedelt BSG Tabak Dresden; eine Reihe von Spielern flohen nach Westen nach Hertha Berlin Berlin spielen. Was mit Dresdner/Friedrichstadt passierte, wäre in Ostdeutschland noch üblicher, als hochrangige Politiker Clubs für ihre eigenen Zwecke nutzten.

Ein neuer Verein wurde gegründet, BSG Rotation Dresden das in 1954 wurde umbenannt SC Einheit Dresden. Dieser Club konnte sich in der höchsten Klasse behaupten 1950 bis um 1962. Einheit Dresden war ein großer Sportverein und 1965/66 wurde die Fußballabteilung selbstständig und Lokomotive Dresden war geboren. Fußball in der Stadt wird mittlerweile dominiert von Dynamo Dresden und Lokomotive spielten auf dem Niveau der 2. Liga, insgesamt 21 Spielzeiten.

Neugründung

1. Juli1990 war der wichtigste Tag für die Unterstützer des DSC nach der Gründung in 1898. Nach dem Fall des Kommunismus und der Wiedervereinigung Deutschlands konnte Dresdner SC wiederbelebt werden. DSC startete in der Bezirksliga, der damals fünfthöchsten Spielklasse. Der Verein stieg in die Landesliga Sachsen auf und wurde dort Meister, so dass er 1992/93 bereits in der 3. Liga spielte. Mitte der 90er Jahre spielten sie in der deutschen 3. Liga und verpassten nur knapp den Aufstieg, aber aufgrund von Umstrukturierungen (von vier 3. auf die 2. Liga) und einer katastrophalen Saison fiel der Verein um 2 Liga ab. Beim 100-jährigen Jubiläum 1998 konnten sie erneut den Aufstieg in die 3. Klasse erzwingen.

Dann sank der Club auf die Landesliga Sachsen (fünfte Liga), aber wegen Insolvenz 2006/07 stieg der Verein in die Bezirksliga ab und konnte auch hier nicht bestehen, sodass der Verein 2007/08 in der Bezirksklasse spielte. Durch eine erneute Insolvenz verlor der Verein seine Eigenständigkeit und wurde 1898 wieder dem Dresdner Sportclub angegliedert.

Ehrentafel

1943, 1944
1940, 1941
1905, 1926, 1929, 1930, 1931, 1933
1903, 1904, 1905, 1906, 1907, 1908, 1909, 1911, 1912, 1916, 1926, 1927, 1928, 1929, 1930, 1931, 1932, 1933
  • Pokal Mitteldeutschland
1928, 1933
1902, 1905

Externe Links