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Duenos-inscriptie
Die Duenos-Inschrift, aufgezeichnet von Heinrich Dressel.

Das Duenos-Inschrift ist einer der ältesten Latein Texte, aus dem 6. Jahrhundert v. Der Text ist seitlich von a eingeschnitten Kernos oder Set von Vasen, die von Ton zusammengehalten werden, hergestellt im Jahr 1880 von Heinrich Dressel auf der Quirinal im Rom wurde gefunden. Bis zum Deutsche Wiedervereinigung und die anschließende Sanierung von Museen stand er im Staatliche Museen im Berlin (Inventar-Nr. 30894,3).

Das Inschrift ist schwer zu übersetzen, weil einige Buchstaben schwer zu unterscheiden sind, weil die Sprache eine alte Form des Lateinischen ist und weil es keine Leerzeichen gibt, um Wörter zu trennen.

Übersetzungen

Unten ist die Transkription und eine der Interpretationen:

a) die direkte Transkription,
b. direkte Transkription mit möglich Makronen und Worttrennungen,
c. eine spekulative Interpretation und Übersetzung ins Klassische Latein,
d. eine niederländische Übersetzung dieser Transkription, Interpretation und Übersetzung.

Regel 1:

a. IOVESATDEIVOSQOIMEDMITATNEITEDENDOCOSMISVIRCOSIED
b. ioesāt deivos qoi mēd mitāt, nei tēd endō cosmis vircō siēd
c. Iurat deos qui me mittit, ni in te (=erga te) comis Jungfrau sit
d. Wer mich schickt, schwört bei den Göttern, wenn das Mädchen nicht nett zu dir ist

Regel 2:

a. ASTEDNOISIOPETOITESIAIPACARIVOIS
b. as(t) tēd noisi o(p)petoit esiāi pācā riuois
c. aß te (...) paca rivis
d. ohne dich (...) leise mit [diesen] Streams

Regel 3:

a. DVENOSMEDFECEDES MANOMEINOMDVENOINEMEDMALLOSTATOD
b. duenos mēd fēced und mānōm einom duenōi nē mēd malo(s) statōd
c. Bonus mich fecit inmanom einom bono, ne me malus (tollito, clepito)
d. Gutes hat mich für eine gute Sache gemacht, möge das Böse mich nicht wegnehmen.

Nüsse

"Duenos" ist eine ältere lateinische Form, die übersetzt werden kann als Bonus, "gut", genau wie bellum (Krieg) aus dem Altlatein Duell Kommen.

Das Fibula praenestina ist ein etwas älteres Exemplar des Lateinischen (7. Jahrhundert v. Chr.) und galt lange Zeit als Fälschung. Mit der Duenos-Inschrift und der Inschrift auf dem Lapis Niger in Rom gefunden, sind sie die ältesten bekannten lateinischen Texte.

Verweise

  • "Die Duenos-Inschrift": Transkription und Interpretation der Duenos-Inschrift (das)
  • Larissa Bonfante, "Etruscan Life and Afterlife: A Handbook of Etruscan Studies", Wayne State University Press, Detroit, 1986
  • Arthur E. Gordon, Illustrierte Einführung in die lateinische Epigraphik. Berkeley: University of California Press, 1983.
  • Wein, Brent, Eine Anmerkung zur Duenos-Inschrift. Eingesehen am 29.02.2008.
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