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Dwangbevel

EIN Vollstreckungsbescheid ist im Auftrag der Regierung ausgestellter schriftlicher Auftrag an eine Person oder juristische Person. Diese „Anordnung“ gibt der zuständigen staatlichen Stelle die Möglichkeit, von der betroffenen Person einen Geldbetrag einzuziehen. Bevor ein Vollstreckungsbescheid erlassen werden kann, muss zunächst eine Abmahnung erfolgen. Die häufigsten Situationen, in denen ein Vollstreckungsbescheid ausgestellt wird, sind: Wiederherstellung von Steuern und die Auferlegung von a Belastung unter Strafe dwang durch eine Leitungsgremium. Bei einer solchen Anordnung wird beispielsweise entschieden, dass ein illegaler Stall unter Androhung einer Strafe für jeden Tag, an dem der Stall noch steht, abgerissen werden muss.

Aufgrund seiner Drastizität ist es wichtig, dass der Vollstreckungsbescheid beim Adressaten ankommt. Um dies zu gewährleisten und wegen der mutmaßlichen Bedeutung des persönlichen Kontakts mit dem Schuldner, Gerichtsvollzieher (oder für den Fall, dass das Finanzamt den Vollstreckungsbescheid ausstellt, Steuervollzieher) der Vollstreckungsbescheid bedeuten, d.h. persönliche Übergabe am Wohnsitz des Schuldners. Untersuchungen haben ergeben, dass diese klassische Zustellung in 85 % der Fälle nicht zu einem persönlichen Kontakt mit dem Schuldner selbst führte, sondern dass der Vollstreckungsbescheid bei einem Mitbewohner oder wegen einer verschlossenen Tür im Briefkasten hinterlassen werden musste. Auch unter dem Gesichtspunkt der Kostenersparnis sowohl für die Verwaltungsbehörde als auch für den Schuldner ist es daher seit dem 1. Januar 2004 möglich – und gängige Praxis – den Vollstreckungsbescheid mit einem Zahlungsbefehl durch Zustellung per zuzustellen eingeschriebene oder nicht eingeschriebene Post. Dies ist in einer Gesetzesnovelle (veröffentlicht in Stb. 2003, 527) des Erhebungsgesetzes 1990 geregelt, die auch für die Erhebung niedrigerer staatlicher Steuern und Abgaben wie etwa von einer Gemeinde, Wasser- oder (Wasser-)Wasserbehörde gilt, etc. Das Besondere am Vollstreckungsbescheid ist, dass er auch vollstreckbarer Titel ist. Es hat also die gleiche Macht wie eine Justiz Urteil. Dies galt auch für Beitreibungs- und Bußgeldbescheide von Sozialversicherungsträgern wie der Sozialversicherungsanstalt (SVB), der Angestelltenversicherungsanstalt (UWV) und der Gemeinde. Seit Inkrafttreten der 4. Tranche des Allgemeinen Verwaltungsrechtsgesetzes (AWB) am 1. Juli 2009 sind diese Organe auch ermächtigt, einen Vollstreckungsbescheid zu erlassen. Nicht das Erhebungsgesetz von 1990 gilt für die Art und Weise der Wiedereinziehung dieser Stellen, sondern die AWB selbst stellt die Erhebungsregeln zusammen mit jedem Sozialversicherungsgesetz bereit. Dazu gehört auch die Möglichkeit, den Vollstreckungsbescheid per (eingeschriebenen oder) normalen Postweg zu versenden. Der Verwaltungsbehörde steht es frei, zwischen der persönlichen Zustellung des Vollstreckungsbescheids durch einen (steuerlichen oder gerichtlichen) Gerichtsvollzieher oder auf dem Postweg zu wählen.

Wird dem Vollstreckungsbescheid auch nach seiner Zustellung nicht entsprochen, kann der Vollstreckungsbescheid in den gesamten Niederlanden vom Gerichtsvollzieher vollstreckt werden. Der Vollstreckungsbescheid muss am Kopf die Worte tragen: „Im Namen des Königs“ (bis 1. Juli 2015 „Im Namen des Königs“, von 1890 bis 2013 „Im Namen der Königin“[1]). Nach der Zustellung kann der Gerichtsvollzieher alle Mittel verwenden, die in der Zivilprozessordnung. Dem Testamentsvollstrecker steht es frei, gleichzeitig alle Pfändungsgegenstände zu beschlagnahmen, für die er zur Einziehung seiner Forderung ermächtigt ist.

Der Gerichtsvollzieher kann die beweglichen Sachen des Betroffenen beschlagnahmen und hat zu diesem Zweck Zugang zu jedem Ort, soweit dies zur Erfüllung seiner Aufgaben zumutbar ist. Bleiben die Türen geschlossen oder wird deren Öffnung verweigert, auch wenn die Öffnung von Räumen oder Hausrat verweigert wird, sowie wenn keine der Anwesenden vertreten kann, tritt der Gerichtsvollzieher dem Bürgermeister bei, in dessen Gemeinde die Pfändung erfolgt und ihm den Zutritt durch Öffnen der Türen, ggf. mit Hilfe eines Schlossers, zu gewähren. In der Praxis wird die Aufgabe des Bürgermeisters von einem stellvertretenden Staatsanwalt wahrgenommen. Artikel 10 und 11 Absatz 2 der Allgemeines Einreisegesetz gilt für den Anhangsbericht. Dies bedeutet, dass der Zeitpunkt des Betretens, in dessen Anwesenheit der Gerichtsvollzieher eintritt, und der Zeitpunkt des Verlassens der Wohnung im Dienstbericht des Gerichtsvollziehers festgehalten werden müssen. Verweigert die betroffene Person weiterhin die Zahlung der gesamten Forderung, kann die beschlagnahmte bewegliche Sache öffentlich veräußert werden (Zwangsversteigerung). Dieser Verkauf darf nicht vor Ablauf von vier Wochen erfolgen, gerechnet ab dem Tag, an dem die amtliche Anzeige der Pfändung des beweglichen Vermögens dem Betroffenen zugestellt wird.

Der Gerichtsvollzieher kann das Eigentum auch von Dritten beschlagnahmen. Zum Beispiel unter einer Bank über die Vermögenswerte, die die betroffene Person dort hält. Oder unter dem Arbeitgeber auf das Gehalt des Betroffenen oder seines Partners, mit dem er in Gütergemeinschaft verheiratet ist. Darüber hinaus besteht die Möglichkeit, das unbewegliche Vermögen des Betroffenen, das Schiff des Betroffenen oder sonstige Schutzrechte (Urheberrechte, Milchquote, Handelsnamen, Domainnamen, Patente) zu beschlagnahmen.

Da bei der Ausstellung eines Vollstreckungstitels kein Richter beteiligt ist, sieht das Gesetz die Möglichkeit vor Widerstand konfigurieren. darin Verfahren es betrifft jedoch nur die Frage, ob ein Vollstreckungsbescheid gerechtfertigt war. Die Frage, ob eine Steuerschuld besteht oder eine strafbewehrte Anordnung zu Recht erlassen wurde, steht nicht zur Diskussion. Diese Fragen hätten dem Gericht früher gestellt werden müssen. Der Richter berücksichtigt dies übrigens indirekt, weil auch beurteilt wird, ob die Leitungsgremium die Befugnis zum Erlass eines Vollstreckungsbescheides vernünftigerweise ausgeübt hat.

Fußnote

  1. 'Im Namen der Königin!', Van Veen Advocaten, 10. Juli 2015; siehe auch den Wikipedia-Artikel Vollstreckungstitel, Sektion Verlaufseintrag in main.
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