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Edy de Wilde
Edy de Wilde (1984)

Eduard Leo Louis (Edy) de Wilde (Nimwegen, 3. Dezember1919Amsterdam, 19. November2005) war ein NiederländischMuseumsdirektor.[1]

Lebenszyklus

De Wilde studierte an der Universität Nimwegen und hielt sich an die Zweiter Weltkrieg im Auftrag der Netherlands Art Property Foundation, um niederländische Kunstwerke wiederzuerlangen, die während des Krieges gestohlen wurden.

Im Alter von 26 Jahren wurde er Direktor des Van-Abbe-Museum im Eindhoven. Die Söhne des Verstorbenen Henri van Abbe war mit De Wildes Politik nicht einverstanden, weil er der von ihrem Vater gesammelten Kunstsammlung zu wenig Aufmerksamkeit schenkte. Durch seine Einkäufe von kubistisch Arbeiten wie Femme und Vert von Picasso (für die enorme Summe von damals fast 114.000 Gulden) und Hommage an Apollinaire von Chagall Es wurde deutlich, dass er eine Vorliebe für moderne Kunst hatte. Ein wichtiger Beitrag zum Museum ist De Wildes Aufbau der sogenannten „Basissammlung“ moderner Meister. Er kaufte unter anderem Arbeiten von Kandinsky, Kokoshka, Delauney, Mondrian, Braque und Gris.[2]

1963 wurde er Direktor der Städtisches Museum in Amsterdam, wo er versuchte, moderne und zeitgenössische Kunst einem breiteren Publikum zugänglich und beliebt zu machen. Bei seiner Abschiedsausstellung La Grande-Parade 400.000 Menschen besuchten diesen Überblick über die Malerei des 20. Jahrhunderts. De Wilde ging 1985 in den Ruhestand, danach Wim Beeren, ehemals Direktor bei der Museum Boijmans Van Beuningen, ist ihm gelungen.

Von 1988 bis 2000 war De Wilde Vorstandsmitglied des Museums Die Fähre im Tilburg.

De Wilde war mit dem Grafiker verheiratet Nono Reinhold. Er starb 2005, zwei Wochen vor seinem 86. Geburtstag.

Vorgänger:
W.J.A. Fischer
Direktor Van Abbemuseum
1946-1963
Nachfolger:
J. Leering
Vorgänger:
W. Sandberg
Direktor des Städtischen Museums
1963-1985
Nachfolger:
W. Beeren
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