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EIN Ego-Dokument ist eine schriftliche Quelle, kann aber auch ein anderes Medium sein, wie z Film in dem eine Person ein persönliches Zeugnis ablegt.
Eine wichtige Kategorie von Egodokumenten sind die Autobiografien. Aber auch Erinnerungen und einige Gedichte wie Hadrians Animula vagula blandula sind Ego-Dokumente. Im weiteren Sinne kann man manchmal auch ein Kunstwerk oder ein Oeuvre als Ego-Dokument betrachten.
Hintergrund
Der Historiker Prof. Dr. Jacob Presser führte in den 1950er Jahren das Konzept des Ego-Dokuments ein. Jacob Presser war ein Verfechter des persönlichen Elements in der Geschichte, er lehnte es ab anekdotisch Element in der Geschichtsschreibung und plädierte für mehr Aufmerksamkeit für persönliche Zeugnisse. Nach Pressers Definition sind Egodokumente „jene historische Quellen, in denen der Benutzer mit einem „Ich“ als schreibendem und beschreibendem Subjekt konfrontiert wird“. Das Wort egodocument wurde bald in die niederländische Sprache aufgenommen[1].
| Quellen, Anmerkungen und/oder Verweise |