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| Bezirk von Barcelona | |||
Kerndatei | |||
| Gemeinde | Barcelona | ||
| Koordinaten | 41°24'8.71"N, 2°9'48.38"E | ||
| Oberfläche | 7,46 km² | ||
| Einwohner (2005) | 262.485 (35.586 Einwohner/km²) | ||
| Andere | |||
| Webseite | Beispiel | ||
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Es Beispiel (Katalanisches Wort für 'Erweiterung', Spanisch: Ensanche) ist ein geplanter Stadtteil von Barcelona. Zu Beginn des 19. Jahrhundert Barcelona hatte die höchste Wohndichte in Europa. Daher war eine Erweiterung der Stadt notwendig, auch um auf diese Weise das Zentrum der Stadt mit den umliegenden Dörfern zu verbinden. Die Regierung in Madrid gab deshalb dem katalanischen Stadtplaner Ildefons Cerdà (1815-1876) mit der Ausarbeitung eines Ausbauplans beauftragt. Dieser Plan wurde genannt Beispiel und ist bis heute ein weltbekanntes Beispiel für wissenschaftliche Stadtplanung.
Ursprünglicher Plan
Nach den sozialistischen Vorstellungen von Cerdà war der Stadtteil Eixample für das Wohnen des wohlhabenden Bürgertums und der Selbstständigen sowie für Arbeiter bestimmt. Am Reißbrett wurden einheitliche, achteckige Blöcke entworfen. Der ganze Bezirk würde von einer langen, diagonalen Allee durchzogen, Diagonale erwähnt.
Die Blöcke sollten nicht mehr als vier Stockwerke hoch sein und zwischen den Häusern wurde viel Platz für die Begrünung gelassen. Ursprünglich sollten die meisten Straßen im Eixample sogar verkehrsfrei werden. Aus dieser Idee wurde nichts; das Eixample hat sich mit etwa 300.000 Einwohnern zum geschäftigsten Viertel Barcelonas entwickelt.[Quelle?]
In der Praxis
Der Stadtrat von Barcelona versäumte es, das Projekt zu übernehmen. Spekulanten nahmen daher schnell Land und Wohnungen in der Gegend in Besitz. Der ursprüngliche Straßenplan ist noch heute zu erkennen. Wir sehen auch die achteckigen Formen in den verschiedenen Gebäuden. Allerdings ist aus der Grünbepflanzung wenig geworden und die maximale Höhe von vier Stockwerken wurde nicht überall eingehalten.
Im Teil zwischen den Straßen Carrer de Balmes, Gran Via de les Corts Catalanes, Carrer d'Urgell und Carrer d'Arago Im späten 20. Jahrhundert ein schwules Viertel, bekannt als Gaixample.
Im Jahr 2016 beschloss Barcelona, einen Teil des Gebiets autofrei zu machen, indem es sogenannte Super Blöcke innerhalb derer Durchgangswege gesperrt sind.[1]
| Quellen, Anmerkungen und/oder Verweise |