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Emil Ergo
Emil Ergo
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Vollständiger NameEmile Victor Ergo
Geboren20. August1853
Verstorben11. Oktober1922
GeburtslandFlagge von Belgien Belgien
Beruf(e)Musiktheoretiker, Komponist
Portal  Portalsymbol  Klassische Musik

Emile Victor (Emil) Ergo (Zelzate, 20. August1853Berchem, 11. Oktober1922) war ein Belgier Musiktheoretiker, Lehrer und Komponist.

Er war der Sohn von Eugenius Ergo (Beamter Rechnungskaufmann) und Hortence Virginie van de Cotte.

Er wurde geübt im Spielen Violine und Kupfer Blasinstrumente. 1872 zog die Familie nach Terneuzen, wo er weiterlernte, aber dann am Klavier. Allerdings hat er dort auch allerhand studiert europäisch Sprachen. 1884 kehrte er nach Belgien zurück, in diesem Fall nach Antwerpen wo er Musiklehrer wurde. In dieser Welt lernte er kennen Peter Benoit und Ergo könnte seinen treffen Königliches Konservatorium von Antwerpen, dann Musikschule, Kompositionstheorie studieren. Er war auch Direktor der Liedertafel Antwerpia (1898-1900) und Rubenskring (1900-1930). 1907 war er Musiklehrer am Thiebaut Institut des hautes etudes musicales.

Er trug zu Abhandlungen von Hugo Riemann (Musikalische Dynamik und Agogik), Georg Friedrich Fuchs (Die Zukunft und die Freiheit des musikalischen Vortrages). Er schrieb auch Beiträge für das niederländische Musikmagazin Caecilia und das Muziekcollege, das französischsprachige Le guide musical. Er hielt auch Vorträge, zum Beispiel 1897 in der Odeon auf Einladung von Der Neue Musikhandel von dem AmsterdamLeidsestraat.

Abhandlungen:

  • Eine radikale Reform im Musikbereich (1887);
  • Musikdiktat (1890);
  • Le dualism harmonique (1891);
  • Lehrbuch für Kontrapunkt zur konzentrischen Methode (1897);
  • Themenbuch für Kontrapunkt und dreistimmige Harmonieübungen (1897);
  • Abhandlung über die Folgen harmonischer Verläufe, Elementare Musiktheorie (1903);
  • Lehrbuch zum Musiklesen a prima vista (1906);
  • Tanz les propylées de l'instrumentation (1908);
  • L'acte final de la tragicomédie musicale, les aveugles réformateurs (1914);
  • Über Riachard Wagner Harmonik und Melodik (1914, erschienen in Bayreuther Blättern von 1907 bis 1912).

Er hat mehrere geschrieben Kompositionen einige davon erschienen in gedruckter Form. Das einzige bekannte Werk des 21. Jahrhunderts ist sein Hommage an die Branche, eine Kantate, die 1902 in Antwerpen zu hören war.