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Emmanuel de Bom | ||||
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Ab jetzt und später'ers (1897) von links nach rechts: Gaby Brouhon, Jacques Mesnil, Alfred Hegenscheidt, Louise Hegenscheidt, Margot Brouhon, August Vermeylen, Lili Kötlitz, Clara Kötlitz und Emmanuel De Bom. | ||||
| Allgemeine Information | ||||
| Geboren | 9. November1868 | |||
| Geburtsort | Antwerpen | |||
| Verstorben | 14. April1953 | |||
| Ort des Todes | Ruhe | |||
| Land | ||||
| dbnl-Profil | ||||
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Emmanuel de Bom (Antwerpen, 9. November1868 - Ruhe, 14. April1953) war ein flämischAutor, Journalist und Bibliothekar.
Lebenszyklus
Nach seiner Sekundarschulbildung wurde De Bom 1886 Beamter der Stadt Antwerpen. 1891 wechselte er in die Öffentliche Bibliothek und Ende 1892 in die Stadtbibliothek, wo er eine lange Karriere genoss und zum Chefbibliothekar (1911-1918 & 1926-1933) ernannt wurde. Er war dort unter anderem die treibende Kraft der großangelegten Gewissens-Gedenkfeier von 1912 und legte den Grundstein für das spätere „Letterenhuis“.[1].
Er wurde im Dezember 1918 nach dem Erster Weltkrieg wegen seiner flammenden Ideen und einiger Artikel in der NRC-Zeitung über die Feierlichkeiten zum 11. Juli 1916 und 1917 mit Verlust der Rentenansprüche entlassen. De Bom wurde Redakteur der De Vlaamsche Bibliotheek, wo er Ernest Claes' Das weiß verbraucht. Ab 1920 wurde er auch Kulturreporter für Camille Huysmans' Volksgazet. Erst 1926 wurde er unter anderem August Van Cauwelaert zu Ehren und Funktion wiederhergestellt. 1933 folgte ihm als Chefbibliothekar Lode Baekelmans.
De Bom war Mitbegründer und Herausgeber von Ab jetzt und später im Jahr 1893 und Flandern 1903. Von 1904 bis 1940 war er flämischer Korrespondent für die Neuer Rotterdamsche Courant und Redakteur bei der Volkszeitung.
Veröffentlichungen
Er schrieb eine Reihe von Romanen, Biografien, Essays und Rezensionen. Dafür hat er Dutzende verwendet Pseudonyme. Zu seinen bekanntesten Werken gehören Wracks ab 1898 und Das lebendige Flandern ab 1917. Wracks wird von vielen Literaturwissenschaftlern als "erster flämischer psychologischer Stadtroman" bezeichnet[2]. Seine Biografien sind erschienen auf Henrik Ibsen, William Morris und Henri de Braekeleer.
- H. Ibsen (1893)
- Wracks (1898)
- William Morris (1910)
- Das lebendige Flandern (1917)
- Zurückblicken (1918)
- Helle Gesichter (1920)
- Neu-Flandern (1925)
Literatur
- Raymond VERVLIET, Emmanuel De Bom, in: National Biographical Dictionary, Band V, Brüssel, 1972.
- Raymond VERVLIET, Emmanuel De Bom, in: Neue Enzyklopädie der Flämischen Bewegung, Tielt, 1998.
- Bert VANRAEMDONCK, Emmanuel de Bom und die göttliche Orgie mit Maxim Gorki, in: Säurefrei, 2009.
- Jan LAMPO, Ohne Prüfung in der Box. Tagebuchnotizen von Emmanuel de Bom, 10.-13. September 1914, in: Säurefrei, 2018.
- Jan LAMPO, Die umstrittene Beerdigung (und Verurteilung) von Emmanuel De Bom, in: Säurefrei, Nr. 37, 2019.
Externer Link
- Biografien, Werke und Texte Bei der Digitale Bibliothek für niederländische Literatur (dbnl)
- Profil bei Flämische Schriftsteller
- https://writerswise.be/writers/de-bom-emanuel/
- Lebensübersicht: Emmanuel de Bom, der vergessene Kulturriese.
