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Engelbert Marie van Arenberg
Engelbert Marie van Arenberg, 1906

Engelbert Marie van Arenberg, vollständiger Name Engelbert Prosper Ernst Maria Joseph Julius Balthasar Benedikt Anton Eleonore Lorenz, (Salzburg, 10. August1872 - Lausanne, 15. Januar1949) war der neunte Herzog von Arenberg. Er war der Sohn von Engelbert August van Arenberg und Maria Eleonore von Arenberg.

Engelbert Marie verbrachte seine Kindheit in Belgien, auf der Egmont-Palast im Brüssel, es Schloss Arenberg im Heverlee und der Schloss Enghien.

Von 1889 bis 1893 war er Offizier in der Preußisch Armee und während der Erster Weltkrieg er gehörte der leitenden leitung der 7. Bundeswehr.

Von 1909 bis 1912 war er Mitglied der Reichstag als Vertreter der Deutsche Zentrumspartei; Von 1903 bis 1918 hatte er als Erbherzog auch einen Sitz im preußischen Herrenhaus.

Bereits beim Tod seines Vaters im Jahr 1875 hatte er große Waldgebiete in . geerbt Emsland, Niedersachsen. 1903 kaufte er auch die Schloss Nordkirchen. Er muss der größte Grundbesitzer der preußischen Provinz Westfalen (wofür er von 1917 bis 1919 auch im Landtag saß). Später leitete er auch die deutschen Industrieliegenschaften der Familie, darunter mehrere Bergwerke und Unternehmen wie die Arenberg-Meppen GmbH, die Arenberg Nordkirchen GmbH, die Arenberg-Recklinghausen GmbH, die Arenberg-Schleiden GmbH und die Arenberg-Düsseldorf GmbH.

Zusammen mit allen königliche Titel von dem Deutsches Kaiserreich ging der Titel des Herzogs von Arenberg verloren, als nach der Niederlage im Erster Weltkrieg es Deutsches Kaiserreich wurde aufgelöst. Der Titel Herzog von Arenberg wurde später als belgischer Adelstitel wieder eingesetzt.

Nach dem Ersten Weltkrieg wurden die umfangreichen Besitztümer der gesamten Familie Arenberg übernommen Frankreich und in Belgien unten Beschlagnahme Gesendet. Diese Länder beschlagnahmten das Eigentum aller feindliche Bewohner. Obwohl die Arenbergs seit dem 16. Jahrhundert in den Niederlanden lebten, waren sie Preußisch als Bürger angesehen. Zu den in Belgien beschlagnahmten Waren gehörten Heverleebos, es Meerdaalwoud, das Prosperpolder, das Herzogin Hedwigepolder. Sein Kloster in Enghien er gab dem Kapuziner. Die Universität Leuven erwarb das Schloss Arenberg in Heverlee.

Literatur

  • Monika TRIES und Guido VAN POUCKE, Das große Tabu nach dem Ersten Weltkrieg, der belgische Staat gegen die Adelsfamilie Arenberg, Davidsfonds Verlag, 2013, 295 S.