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Der Titel Ensia (
) wurde in der Antike dem (weltlichen) Führer einer Stadt geschenkt sumer. Enmerkar Bedecken der Stadtmauern von Uruk (Sumerischunug) gebaut und "erfundenes Schreiben" war herum 2600 v. einer der ersten historisch benannten Ens. Er trug wie seine Nachfolger und Kollegen in anderen sumerischen Stadtstaaten den Titel Bräutigam von inanna, was soll sein hieros gamos verweist.[1]
Laut Professor Saggs (1965): "Soweit wir heute die Schatten der Frühgeschichte durchdringen können, war der menschliche Repräsentant der Gottheit im ursprünglichen Gesellschaftsschema als En bekannt, der einen Priesterkönig und eine Fruchtbarkeitsfigur nach Art der Priesterkönige darstellte. Frazers Muss 'Golden Bough' gewesen sein, und wie dieser wurde möglicherweise ursprünglich rituell getötet ..."
Sumerische Dokumente zeigen, dass die Position von König zuerst aus der von 'En' (der 'Priester und Gemahlin der Göttin') hervorgegangen ist, dass er später eine Position von größerer weltlicher Macht als 'Ensia’ bekam, und dann das von Lugal'wichtiger Mann', was im Kriegsfall dem König entsprach. Sachs berichtet, dass Ensis Rolle zunächst durch Wahl, aber gegen Ende des 3. Jahrtausend v. wird erblich.
Das Legende von Etana auf Tontafeln gefunden Berichte: Zu dieser Zeit wurde keine Krone getragen… zuerst gab es keine königliche Führung über das Volk der Göttin, dann stieg das Königtum vom Himmel herab.
Es ist manchmal etwas schwierig, den Titel ensi genau zu übersetzen, weil in späteren Perioden, zum Beispiel unter Sargon der Große das ensi der Stadt war kaum mehr als ein vom König ernannter Statthalter (lugal) des ganzen Landes. In früheren Zeiten war die ensi jedoch ein regierender Monarch eines Stadtstaates, der im Krieg mit benachbarten Stadtstaaten lebte. Es gibt lange Zeiträume, zum Beispiel in der 25. Jahrhundert v. in der sumerischen Geschichte, in der es höchstens einen oder mehrere gibt ensis sind diejenigen so tun als ob das lugal im ganzen Land zu sein. In Wirklichkeit hatte niemand die eigentliche Macht. Auch unter Fremdherrschaft wie der der Gutic war da einer lugal ausländischer Herkunft, aber die ensi einer Stadt wie lagash, Gudea geht aus den Ausgrabungen als eine wichtige Person hervor und nicht als sein Guti-Herr. Gudea scheint daher eher ein tributpflichtiger Vasallenfürst als ein Statthalter gewesen zu sein. Er lebte um 2140 v. Nanshe befahl ihm im Traum ihren Verfall Tempel neubauen. Heute ist davon nur noch wenig übrig, außer dieser Inschrift.[2]
Nüsse
Literatur
- Michael Kerrigan, Alan Lothian, Piers Vitebsky, Mythen aus dem Nahen Osten, Die ersten Epen, Time-Life-Bücher BV, Amsterdam, 1998. ISBN 9053902147