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Gemeinde in Österreich | |||
| Ort | |||
| Zustand | Tirol | ||
| Kreis | Schwaz Größe | ||
| Koordinaten | 47° 21′ N, 11° 51′ O | ||
| Allgemeines | |||
| Oberfläche | 6,64 km² | ||
| Einwohner(01-01-2020) | 4.200 (558,2 Einwohner/km²) | ||
| Höhe | 545 m.ü.A. | ||
| Bürgermeister | Walter Hollwarth | ||
| Andere | |||
| Postleitzahl | 6263 | ||
| Nummernschild | Größe | ||
| Gemeindenummer | 7 09 09 | ||
| Webseite | www.fuegen.at | ||
Fotos | |||
| Fügen | |||
| Hochfügen | |||
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Fügen ist eine Gemeinde im Kreis Schwaz in dem österreichisch Zustand Tirol.
Erdkunde
Fügen gilt als wichtigster Ort im ersten Teil des Zillertal. Das Dorf liegt auf dem breiten Schwemmfächer des Rischbach. Zum Gemeindegebiet gehören neben dem Hauptort auch die Kerne unterstellen im Norden, Kapfing im Süden, am Finsingbach das Industriegebiet Kleinboden und Haidach an den Berghängen. Ein Teil von Finsing fällt ebenfalls unter die Gemeinde Fügen.
Geschichte
Im 1982 In Kapfing gefundene Urnengräber weisen auf eine frühe Besiedlung des Gebietes, bereits in der Bronzezeit. Finsing wurde in 927 schon als funzina offiziell erklärt, Fügen selbst folgte erst zu Beginn der 12. Jahrhundert. Aus kirchlicher Sicht fiel Fügen dem Bistum unter brixen, aber verfassungsmäßig gehörte es zu 1803 an die Erzdiözese Salzburg.
Die große Not während der Dreißigjähriger Krieg trainiert 19. Mai1645 zum Aufstand der Fügener Bauern gegen ihren Landesherrn, den Erzbischof von Salzburg, an den sie Miete zahlen mussten. Alle Zillertaler Bauern, die diesem Bischof unterstellt waren, schlossen sich schließlich diesem Aufstand an.
Im 1678 für das Salzburger Gericht Fügen wurde ein eigener Richter bestellt, der in 1849 wurde als Amtsgericht bezeichnet. Im 1923 wurde am Kantonsgericht Fügen Zell am Ziller hinzugefügt.
In dem 15. Jahrhundert Fügen bildete das industrielle Zentrum des Zillertals. Hier wurden Kanonenkugeln, Rüstungen und Metallplatten hergestellt. Im 1697 bauten die Fügener Schlosser einen Hochofen im BayerischKiefersfelden. Aufgrund des zunehmenden Wettbewerbs haben die metallverarbeitenden Betriebe zum Jahresende geschlossen 19. Jahrhundert ihre Türen.
Wirtschaft und Infrastruktur
Die Wirtschaft wird von Landwirtschaft, Handel, Industrie und nicht zuletzt vom Tourismus geprägt. Fügen konzentriert sich sowohl auf den Winter- als auch auf den Sommertourismus und nutzt die nahegelegenen Skigebiete wie Hochfügen-Zillertal und Playboy. Das vom Spieljoch getrennte Skigebiet Hochfügen bildet mit dem nahegelegenen Skigebiet Kaltenbach ein Gebiet, das durch Lifte und Pisten verbunden ist.
Fügen liegt an der Zillertal-Bundesstraße. Vom Dorf führen Straßen nach Fügenberg und Hochfügen. Es gibt drei Stationen entlang der Zillertalbahn: unterstellen, Fügen-Hart und Kapfing.
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| Bibliographische Informationen |
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Gemeinsame Normdatei:4093383-0 |