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Fering

Es Fering ist der einheimische Name für die Nordfriesisch Dialekt von föhr, Stimmung auf Nordfriesisch. Es ist stark drauf omrang (der Dialekt von amrum [Onkel Widder]) verwandt und unterscheidet sich hauptsächlich im Akzent. Mit dem Söl'ring von Sylt (Sol) ist auch ziemlich verwandt. Aufgrund subtiler Akzentunterschiede wird Fehring manchmal weiter in eine westliche, eine östliche und eine südliche Variante unterteilt.

Mit etwa dreitausend Sprechern stellt Fering fast ein Drittel der Gesamtzahl der Sprecher des Nordfriesischen und mit Sprechern von mehr als einem Drittel der Inselbevölkerung ist es mit der Nachbarinsel Öömrang die lebendigste der Welt Friesische Dialekte. Selbst die Mehrheit der „echten“ Feringer spricht noch Friesisch, aber diese Einheimischen werden durch die Zuwanderung vom Festland zur Minderheit. In der Inselhauptstadt Wyk wird übrigens seit Mitte des 19. Jahrhunderts kein Friesisch mehr gesprochen. Es gibt das Volksgymnasium, wo Friesischkurse gegeben werden.

Beispiel

Das folgende Beispiel ist eine gereimte Übersetzung von Wilhelm Busch' Max und Moritz. Für das Original siehe Hier. die Schreibweise folgt der des Hochdeutschen.

Maks ein Moorits
Und werde fööruf

Oh, was für eine Tatsache sind sie faan fülk biaren
föl tu lese ein tu hiaren,
also, nü tu'n bispal uk
Maks an Moorits uun das buk,
was, uunsted ham nü mä liaren
noch tu'n guuden tu bekiaren,
fllooksis noch diarauer huanet
ein diarauer hiamelk spuanet. –
Jä, mä sok fülk iarigdun,
diarmä als ham gau tu hun! –
Mensken piare ein britisches tiaren,
aapler, plumen stahl und birnen –
diarbi hee ham't uu so net.
Det's uk egg so föl fertret
üüs uun sark oder uk uun skuul
stahl tu saten üüb a stuul. –
Naan, uu naan! Was zum Teufel skä,
wan ich üüb aß aanj nü sä!! –
Naan, das Wiar- und Irig-Ding,
üs det Maks an Moorits ging.
Diaram als, was du jetzt gezeichnet hast,
hir aptekend an beskrewen.