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EIN Klappe ist ein Werkzeug in der Filmindustrie um Bild und Ton eines Films zu synchronisieren und anzuzeigen, welche Szene gerade aufgenommen wird. Die Klapptafel ist eine beschreibbare Tafel mit einem aufklappbaren Teil, das sich hör- und sichtbar (und damit synchron) auf die Tafeloberseite klappen lässt. Es wurde Anfang des Jahres von Frank Thring erfunden 20. Jahrhundert.
Auf der Klappe ist vermerkt, wofür Kamerawinkel, welche Szene und welche Einstellung es ist. Manchmal wird auch angegeben, um welche Produktion es sich handelt und welche Direktor beteiligt. Die Klappe wird zu Beginn jedes Schusses angezeigt und die Daten werden laut vorgelesen. Dann wird die Klappe geschlossen, was im Bild sichtbar und im Ton hörbar ist. Dank der Beschriftung finden sich die dazugehörigen – aber separat bespielten – Ton- und Bildträger nachträglich und auf der klatschen sie können miteinander synchronisiert ("ausgerichtet") werden.
Früher wurden die Daten mit Kreide auf die Filmklappe geschrieben, heute Whiteboard-Marker benutzt. In den letzten Jahren wurden auch digitale Klappen verwendet, bei denen die Take- und Szenennummern digital angezeigt werden. Der Fotograf/Kino/Erfinder Wim van der Linden hat deshalb den 'Scriptboy' erfunden, mit dem er in Hollywood für Furore sorgte.
Für größere Produktionen ist ein Sonderbeauftragter, der Klapplader, die dafür verantwortlich ist, die richtigen Informationen auf der Klappe anzuzeigen.
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