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Festung Merksem | ||
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| Satz von Antwerpen |

Es Festung Merksem ist Teil von Satz von Antwerpen. Die Verteidigungslinie von Antwerpen wurde durch die Wahl für Antwerpen wenn Nationales Reduit im Jahr 1859. Die Idee dahinter war, dass Antwerpen am besten als letzte Schanze geeignet war, bis Hilfe von Verbündeten eintreffen konnte. Das Nationale Reduit würde aus 1) einer Belagerungsmauer, 2) einem Festungsgürtel und 3) einer Überflutung bestehen. Der Festungsgürtel würde aus acht Brialmont-Festungen (erbaut 1859) in einem 18 km langen Gürtel von bestehen Wijnegem bis um Hoboken. Nach dem Bau dieser acht Festungen wurde beschlossen, den Verteidigungsgürtel zu verlängern, um die Verteidigung in größerer Entfernung von Antwerpen durchführen zu können. Der Bau der Festung wurde per Gesetz vom 10. Januar 1870 beschlossen. Die Festung wurde in den Jahren 1871-1882 gebaut. Im gleichen Zeitraum wurden auch die Festungen Zwijndrecht und Kruibeke gebaut. Durch den Deutsch-Französischen Krieg von 1870 zeichnete sich ab, dass ein weiterer Festungsgürtel notwendig wurde und man beschloss, eine Außenlinie zu bauen, die an modernere Waffen angepasst wurde. Der letztgenannte Plan wurde per Gesetz vom 30. März 1906 ratifiziert. Dieser Main Resistance Count umfasste 16 Forts und 10 Redouten am rechten Ufer und 5 Forts und 2 Redouten am linken Ufer.
Fort
Die Festung Merksem hat eine trapezförmige Struktur, die von einem 40-50 m breiten Wassergraben umgeben ist. Die Fläche betrug etwa 36 Hektar. Der Typ ist fort mit reduit mit nassem Graben. Die Festung ist aus Backstein gebaut und wurde in den Jahren 1911-1912 mit unbewehrtem Beton verstärkt, insbesondere die Hauptkaponier. Kurz vor dem Ersten Weltkrieg entwickelten die Deutschen jedoch Artillerie, gegen die der unbewehrte Beton keinen ausreichenden Widerstand bot. Das war der 30,5 cm große Motor-Mðrser M1, von Skoda in Österreich. Dieser hatte für die damalige Zeit eine sehr hohe Bohrung und war leicht mit Traktoren zu transportieren. Außerdem entwickelte Krupp eine 42-cm-Haubitze (fette Bertha), die ein 1000 kg schweres Projektil in 9 km Entfernung abschießen könnte.
Rüstung
Die Langstreckenbewaffnung der Festung Merksem bestand aus 12- und 15-cm-Geschützen (acht auf der Hauptkaponier) und 21-cm-Mörsern.
Anstrengung
Die Festung Merksem kam nicht zum Einsatz. Der Beschuss und die Beseitigung der Festungen Walem und Sint-Katelijne-Waver führten zum Verlust der Festung Antwerpen. Um das Fort nicht unbeschadet in die Hände der Deutschen fallen zu lassen, sprengte die belgische Armee am 9. Oktober 1914, kurz vor dem Fall Antwerpens, den Kopf des Reduits.
Zwischen den beiden Weltkriegen diente die Festung als Lagerhaus.
Heutige Tag
Die Festung ist nun zugänglich. Es dient heute hauptsächlich als Erholungsgebiet, in dem mehrere Sportvereine Räumlichkeiten haben.
